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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Clethra barbinervis ist die ostasiatische Schwesterart der nordamerikanischen Zimterlen (Clethra alnifolia). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, wo sie in feuchten Bergwäldern und an Waldrändern vorkommt. In ihrer Heimat kann sie bis etwa 10 m hoch werden, bleibt in Mitteleuropa jedoch deutlich kleiner und erreicht meist nur 5–6 m, und das erst im höheren Alter.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Die japanische Zimterle wächst langsam und entwickelt sich zu einem kleinen Baum oder großen Strauch mit lockerer, eleganter Erscheinung. Besonders auffällig sind die dekorativen, etwas rauen, verkehrt eirundlichen Blätter, die dem Gehölz eine markante Textur verleihen.
Die Zweige zeigen eine rötlich-braune Färbung. Ähnlich wie bei Platanen löst sich die äußere, dunklere Borke schuppenartig ab und legt darunter hellere, beige- bis hellbraune Rindenpartien frei, was dem Stamm einen hohen Zierwert verleiht – auch im Winter.
Die weißen, intensiv duftenden Blüten erscheinen von Juli bis September in langen, dichten Rispen und sind ein wertvoller Anziehungspunkt für Insekten. Nach der Blüte entwickeln sich kleine Kapselfrüchte, die jedoch vor allem botanisch interessant sind.
Besonderheit / Verwendung in der Heimat / Kulturgeschichte
Clethra barbinervis wird in Japan nicht nur als Wildgehölz geschätzt, sondern auch gezielt als Zierbaum gepflanzt – insbesondere wegen der attraktiven Rinde, der späten Blüte und der eleganten Herbstwirkung. In Europa ist die Art noch selten in Kultur, gilt unter Kennern jedoch als eine der schönsten Clethra-Arten überhaupt.
Standort & Pflege
Bevorzugt werden halbschattige Standorte mit gleichmäßig feuchten, sauren und kalkfreien Böden. Der Boden sollte humos sein und nicht austrocknen. Staunässe wird schlecht vertragen, ebenso stark kalkhaltige Substrate. Ein Schnitt ist in der Regel nicht notwendig, da die Pflanze von Natur aus eine harmonische Wuchsform entwickelt.
Klimatische Aspekte
Sehr winterhart und frostfest bis unter −20 °C. Geeignet für Winterhärtezonen 5–7. Auch in raueren Lagen zuverlässig, sofern der Boden ausreichend feucht bleibt.
Praxistipp
Ideal als Solitärgehölz für naturnahe Gärten, Waldgärten oder größere Gehölzgruppen. Besonders wirkungsvoll an Standorten, an denen Stamm und Rindenstruktur gut sichtbar sind. Eine Kombination mit Farnen, Hostas oder anderen schattenverträglichen Gehölzen unterstreicht den eleganten Charakter dieser seltenen Art.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
August
Früchte
Besonderes
-
Schmetterlings/Falterweide
-
Hummel und/oder Bienenweide
-
Duftend
-
Rindenschmuck
Boden
-
humos
-
feucht
Standort
-
halbschattig
-
schattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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