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Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Platycarya strobilacea gehört zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) und ist in Ostasien heimisch, vor allem in China, Korea und Japan. In der Natur wächst die Art häufig in lichten Wäldern, an Hängen und in Gebirgslagen.
Ein gebräuchlicher deutscher Name ist nicht überall einheitlich. Teilweise wird die Art als Zapfen-Walnuss bezeichnet, was sich auf die auffälligen Fruchtstände bezieht.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Platycarya strobilacea wächst als sommergrüner kleiner Baum, der in Kultur meist etwa 8 bis 12 m Höhe erreicht. Der Wuchs ist aufrecht, im Alter mit einer eher rundlichen bis locker aufgebauten Krone.
Die Blätter sind unpaarig gefiedert und erinnern im Habitus an andere Vertreter der Walnussfamilie, wirken aber insgesamt feiner.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr. Wie bei vielen Juglandaceae sind die Blüten eher unscheinbar, stehen aber dekorativ in Kätzchen.
Besonders auffällig sind die Früchte: Die kleinen Nüsschen sitzen in zapfenartigen, rotbraunen Fruchtständen, die an kleine Hopfen- oder Zapfenstrukturen erinnern. Diese Fruchtstände sind der wichtigste Zierwert der Art und bleiben oft lange am Baum.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Platycarya strobilacea ist in europäischen Gärten und Baumschulsortimenten selten zu finden, obwohl die Art botanisch sehr interessant ist. Sie gilt als ausgesprochen charaktervoller Sammlerbaum, vor allem wegen der ungewöhnlichen „Zapfenfrüchte“, die innerhalb der Walnussgewächse eine echte Besonderheit darstellen.
In Ostasien wird die Art regional auch als Nutz- und Forstbaum verwendet, in Mitteleuropa steht jedoch klar der Zierwert im Vordergrund.
Standort & Pflege
Geeignet sind sonnige bis halbschattige Standorte. Der Boden sollte normaler, gut drainierter Gartenboden sein, idealerweise tiefgründig und nicht dauerhaft trocken.
Staunässe sollte vermieden werden. Ein Schnitt ist in der Regel nicht nötig, da die Art von Natur aus eine harmonische Kronenform entwickelt.
Klimatische Aspekte
Die Winterhärte wird häufig im Bereich WHZ 6 angegeben. Damit ist Platycarya strobilacea in vielen Regionen Deutschlands ausreichend winterhart.
In sehr rauen Lagen kann ein geschützter Standort sinnvoll sein, besonders bei Jungpflanzen.
Praxistipp
Diese seltene Baumart eignet sich besonders als Solitärgehölz, wo die zapfenartigen Fruchtstände im Spätsommer und Herbst gut zur Geltung kommen. Sehr schön wirkt sie in Kombination mit anderen asiatischen Gehölzen oder in Sammlerbereichen, wo ungewöhnliche Fruchtformen ausdrücklich gewünscht sind.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
Blütezeit
Früchte
Besonderes
Boden
-
anspruchslos
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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