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Acer rubrum - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Rot-Ahorn, Sumpf-Ahorn

Acer rubrum

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Baum bis 15m

4.8 (50 reviews)

€ 8,50

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Der Rot-Ahorn, auch Roter Ahorn genannt, ist ein sommergrüner Baum aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Acer rubrum besitzt ein außerordentlich großes natürliches Verbreitungsgebiet, das vom östlichen Kanada über weite Teile der mittleren und östlichen USA bis nach Florida und Texas reicht.

Entsprechend unterschiedlich sind seine natürlichen Standorte. Der Rot-Ahorn wächst in feuchten Niederungen, an Bach- und Sumpfrändern sowie auf zeitweise überfluteten Flächen, kommt aber auch in trockeneren Wäldern, auf Bergrücken und sandigen Böden vor. Am kräftigsten entwickelt er sich auf mäßig feuchten, nährstoffreichen Böden.

Der botanische Artname rubrum bedeutet „rot“. Er bezieht sich nicht allein auf die Herbstfärbung: Auch Blüten, Blattstiele, Knospen, junge Früchte und Zweige können deutlich rötlich gefärbt sein.

Wuchs und Blätter

Acer rubrum wächst in jungen Jahren zügig und entwickelt zunächst eine aufrechte, lockere Krone. Mit zunehmendem Alter wird diese rundlicher und breit ausladend. In Mitteleuropa erreicht der Baum häufig etwa 15 bis 20 Meter Höhe. Unter günstigen Bedingungen kann er im Alter auch höher werden, während er auf weniger geeigneten Standorten deutlich kleiner bleibt.

Die Rinde junger Bäume ist glatt und hell- bis silbergrau. Später wird sie dunkler und löst sich in schmalen, länglichen Platten. Die jungen Zweige sind glänzend rotbraun bis dunkelrot und setzen auch während der laublosen Zeit farbige Akzente.

Die gegenständig angeordneten Blätter werden meist etwa 5 bis 12 Zentimeter lang und sind drei- bis fünflappig. Ihre Oberseite ist matt- bis dunkelgrün, die Unterseite deutlich heller und gelegentlich fast silbrig. Auffällig sind außerdem die häufig roten Blattstiele.

Die Herbstfärbung reicht von Gelb und Goldorange über kräftiges Orange bis zu leuchtendem Scharlach- oder Dunkelrot. Zeitpunkt und Intensität hängen von der Herkunft der Pflanze, vom Boden, von der Wasserversorgung und vom Witterungsverlauf ab. Pflanzen aus nördlichen Herkünften beginnen gewöhnlich früher mit der Herbstfärbung und entwickeln häufig besonders ausgeprägte Rottöne. Bei Sämlingen können dennoch Unterschiede zwischen den einzelnen Pflanzen auftreten.

Blüte

Die kleinen Blüten erscheinen im März oder April deutlich vor dem Laubaustrieb. Sie stehen in dichten Büscheln an den vorjährigen Zweigen und sind überwiegend rot bis dunkelrot gefärbt. Dadurch können ältere Bäume bereits im zeitigen Frühjahr von einem feinen rötlichen Schleier überzogen wirken.

Der Rot-Ahorn bildet männliche und weibliche Blüten. Häufig überwiegt auf einem Baum jeweils eines der beiden Geschlechter, weshalb die Art oft als zweihäusig beschrieben wird. Es kommen jedoch auch Bäume vor, die männliche und weibliche Blüten tragen. Die Geschlechterverteilung ist daher etwas variabler, als es eine streng zweihäusige Einordnung vermuten lässt.

Früchte

Nach der Blüte entstehen die paarweise verbundenen, ahorntypischen Flügelfrüchte. Sie sind anfangs rötlich, rosafarben oder gelblich und werden während der Reife hellbraun.

Anders als bei vielen Ahornarten reifen die Früchte nicht erst im Herbst. Sie sind bereits im späten Frühjahr oder frühen Sommer, meist im Mai oder Juni, ausgebildet und werden anschließend durch den Wind verbreitet. Eine reichliche Fruchtbildung ist nur bei Bäumen mit weiblichen Blüten und geeigneter Bestäubung zu erwarten.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Der Rot-Ahorn gehört zu den nordamerikanischen Gehölzen, die bereits vergleichsweise früh in europäischen Gärten kultiviert wurden. Seine erste bekannte Kultur wird auf das Jahr 1656 datiert. Carl von Linné veröffentlichte den botanischen Namen Acer rubrum 1753 in seinem Werk „Species Plantarum“.

In Nordamerika wird das Holz zusammen mit dem anderer Ahornarten unter der Bezeichnung „Soft Maple“ gehandelt. Es ist leichter und weicher als das Holz des Zucker-Ahorns, wird aber unter anderem für Möbel und Innenausbauten verwendet.

Auch aus dem Saft des Rot-Ahorns lässt sich Ahornsirup herstellen. Die Gewinnungszeit ist allerdings kürzer als beim Zucker-Ahorn, da die Knospen von Acer rubrum früh austreiben und sich dadurch der Geschmack des Saftes verändert.

Die hier angebotenen Pflanzen stammen aus nördlichen kanadischen Herkünften. Innerhalb des großen natürlichen Verbreitungsgebietes bestehen deutliche genetische Unterschiede. Nördliche Herkünfte beenden ihr Wachstum im Herbst gewöhnlich früher, zeigen eine ausgeprägte Frosthärte und entwickeln häufig eine früh einsetzende Herbstfärbung. Da es sich um Sämlinge handelt, bleibt jede Pflanze dennoch ein wenig individuell – Ahorn mit persönlicher Farbgestaltung gewissermaßen.

Standort und Pflege

Geeignet ist ein sonniger bis halbschattiger Standort mit ausreichend Platz für die später breite Krone. In voller Sonne fällt die Herbstfärbung meist kräftiger aus, sofern der Boden während des Sommers nicht stark austrocknet.

Bevorzugt werden humose, nährstoffreiche, frische bis feuchte und gut durchlässige Böden. Zeitweise nasse Standorte werden besser vertragen als von vielen anderen Ahornarten. Besonders günstig sind leicht saure bis neutrale Böden.

Stark kalkhaltige oder alkalische Böden sind weniger geeignet. Dort kann die Aufnahme verschiedener Nährstoffe gestört werden, was sich durch gelbliche Blätter mit grünen Blattadern bemerkbar machen kann. Auch die Herbstfärbung bleibt auf solchen Böden häufig schwächer.

Gut eingewachsene Bäume überstehen zeitweilige Trockenheit, reagieren auf länger anhaltenden Wassermangel jedoch mit Blattverbrennungen, vorzeitigem Laubfall oder einer weniger ausgeprägten Herbstfärbung. Junge Pflanzen sollten deshalb in längeren Trockenperioden regelmäßig gewässert werden. Eine Mulchschicht hält den Wurzelbereich gleichmäßiger feucht; sie sollte jedoch nicht unmittelbar am Stamm aufgehäuft werden.

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig. Beschädigte, sich kreuzende oder ungünstig stehende Äste können entfernt werden. Größere Schnittmaßnahmen sollten möglichst vermieden werden, da Verletzungen am Holz Eintrittsstellen für Fäulnis bilden können. Muss geschnitten werden, ist der Spätsommer günstiger als das zeitige Frühjahr mit seinem starken Saftstrom.

Als Solitär sowie als Park- oder Alleebaum kommt der Rot-Ahorn gut zur Geltung. Für trockene, stark verdichtete oder vollständig versiegelte Straßenstandorte ist er jedoch weniger geeignet.

Klimatische Aspekte

Acer rubrum ist je nach Herkunft ungefähr den Winterhärtezonen 4 bis 7 zuzuordnen. Nördliche kanadische Herkünfte können noch tiefere Temperaturen überstehen. Für weite Teile Mitteleuropas ist die Winterkälte daher gewöhnlich nicht der begrenzende Faktor.

Problematischer sind zunehmend lange Hitze- und Trockenperioden. Obwohl die Art in ihrem großen Verbreitungsgebiet auch auf trockeneren Standorten vorkommt, benötigt sie für eine gesunde Kronenentwicklung und eine kräftige Herbstfärbung eine ausreichende Wasserversorgung.

Junge Bäume besitzen ein relativ oberflächennahes Wurzelsystem und reagieren empfindlicher auf das vollständige Austrocknen des Bodens. Ein Standort, an dem Niederschläge versickern können und der Wurzelraum nicht stark aufgeheizt oder versiegelt wird, ist deshalb langfristig günstiger als eine trockene Pflanzfläche zwischen Pflaster und Asphalt.

Praxistipp

Für eine möglichst kräftige Herbstfärbung sollte der Rot-Ahorn sonnig auf einem gleichmäßig frischen bis feuchten, humosen und eher sauren Boden stehen. Bei längerer Trockenheit hilft durchdringendes Wässern mehr als häufiges oberflächliches Gießen.

Da die Färbung bei Sämlingen unterschiedlich ausfallen kann, lohnt sich bei mehreren Pflanzen eine leicht versetzte Pflanzung: Dann beginnt nicht jeder Baum am selben Tag mit seinem herbstlichen Feuerwerk – und die Vorstellung dauert etwas länger.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütezeit

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    rote Herbstfärbung

Boden

Boden 1
    toleriert Trockenheit

Standort

Standort 1
    sonnig bis halbschattig
Standort 2
    windgeschützt
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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