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Callicarpa japonica - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Japanische Schönfrucht

Callicarpa japonica

Hersteller: Herrenkamper Gärten

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Wesentliches Merkmal
    Strauch

4.8 (50 reviews)

€ 6,50

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Herkunft und Einordnung

Callicarpa japonica, der Japanische Liebesperlenstrauch, stammt aus Ostasien. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Chinas sowie Korea, Japan und Taiwan. Dort wächst der sommergrüne Strauch in der temperierten Vegetationszone und besiedelt unter anderem lichte Gehölzbereiche und Gebüsche.

Die Gattung Callicarpa gehört heute zur Familie der Lamiaceae. Ihr Name stammt aus dem Griechischen: kallos bedeutet Schönheit und karpos Frucht. „Schöne Frucht“ könnte für diese Gattung kaum treffender gewählt sein, denn gerade die ungewöhnlich gefärbten Früchte sind ihr auffälligstes Merkmal.

Das Artepitheton japonica verweist auf Japan. Wissenschaftlich beschrieben wurde die Art bereits im 18. Jahrhundert durch den schwedischen Naturforscher Carl Peter Thunberg.

Wuchs und Blätter

Callicarpa japonica entwickelt sich zu einem locker aufgebauten, rundlichen und gut verzweigten Strauch. In Gartenkultur erreicht er meist etwa 1–1,5 m Höhe und eine ähnliche Breite. Am Naturstandort werden auch Höhen um 2 m beschrieben.

Die sommergrünen Blätter stehen gegenständig an den Trieben. Sie sind elliptisch, eiförmig bis länglich und laufen zur Spitze hin deutlich aus. Der Blattrand ist vor allem in der oberen Hälfte fein gesägt.

Mit seinem eher feinen Aufbau bleibt der Strauch auch ausgewachsen vergleichsweise leicht und lässt sich dadurch gut mit anderen Gehölzen und Stauden kombinieren.

Blüte und Früchte

Im Sommer erscheinen in den Blattachseln kleine, lockere Blütenstände. Die Einzelblüten sind nur wenige Millimeter groß und weißlich bis blassrosa oder purpurfarben.

Der große Auftritt folgt nach der Blüte.

Im Spätsommer und Herbst entwickeln sich zahlreiche kleine, rundliche Früchte. Sie sind nur etwa 2,5 mm groß und leuchten bei der Reife in einem ungewöhnlich kräftigen Violett bis Purpurviolett.

Die Früchte sitzen in kleinen Gruppen unmittelbar entlang der Triebe. Nachdem das Laub im Herbst gefallen ist, treten sie besonders deutlich hervor und können bei günstiger Witterung noch längere Zeit an den kahlen Zweigen erhalten bleiben.

Für einen guten Fruchtansatz empfiehlt es sich, mehrere Pflanzen zusammen oder zumindest in räumlicher Nähe zu pflanzen.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Callicarpa japonica wurde 1784 von Carl Peter Thunberg wissenschaftlich beschrieben. Thunberg hatte mehrere Jahre in Japan verbracht und gehörte zu den bedeutenden europäischen Erforschern der japanischen Pflanzenwelt des 18. Jahrhunderts.

Die violetten Früchte haben der gesamten Gattung ihren botanischen Namen gegeben. Gerade bei Callicarpa japonica entsteht im Herbst ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen dem zurückhaltenden Aufbau des Strauches und den kräftig gefärbten Fruchtständen.

Interessant ist auch die große natürliche Verbreitung der Art. Sie reicht von verschiedenen Regionen Chinas über Korea und Taiwan bis durch weite Teile Japans einschließlich Hokkaidō, Honshū, Shikoku, Kyūshū und der Ryūkyū-Inseln.

Neben der typischen Form wurden im Laufe der Zeit verschiedene abweichende Formen beschrieben, darunter auch Pflanzen mit weißen Früchten.

Standort und Pflege

Callicarpa japonica wächst in Sonne bis Halbschatten. Ein heller, warmer und geschützter Standort bietet gute Voraussetzungen für eine reiche Blüte und Fruchtbildung.

Beim Boden ist die Art erfreulich anpassungsfähig. Geeignet sind sandige, lehmige und auch tonigere Gartenböden, sofern überschüssiges Wasser gut abziehen kann. Der Boden darf frisch sein, dauerhafte Staunässe sollte vermieden werden. Auch beim pH-Wert besteht eine breite Toleranz von sauren bis alkalischen Böden.

Ein regelmäßiger starker Rückschnitt ist nicht notwendig. Da die Blüten und späteren Früchte an den jungen Trieben entstehen, kann ein Auslichtungs- oder Korrekturschnitt im Frühjahr vorgenommen werden.

Ältere Sträucher lassen sich bei Bedarf stärker verjüngen und treiben anschließend wieder aus.

Klimatische Aspekte

Callicarpa japonica ist ein sommergrüner Strauch aus den gemäßigten Regionen Ostasiens und besitzt eine gute Winterhärte. Die Royal Horticultural Society stuft die Art mit H5 ein, entsprechend einem Temperaturbereich von ungefähr −15 bis −10 °C.

Ein warmer und windgeschützter Standort unterstützt eine gute Entwicklung der jungen Triebe und eine zuverlässige Ausreife der Früchte.

Sollten einzelne Triebspitzen in einem strengen Winter zurückfrieren, kann sich der Strauch aus tiefer liegenden Partien wieder aufbauen. Da die Blüten am jungen Holz erscheinen, bleibt auch nach einem Frühjahrsschnitt eine Blüte im selben Jahr möglich.

Praxistipp

Wer Callicarpa japonica hauptsächlich wegen der violetten Früchte pflanzt, sollte nach Möglichkeit nicht bei einem einzelnen Strauch bleiben. Zwei oder mehrere Pflanzen in räumlicher Nähe verbessern die Voraussetzungen für einen reichen Fruchtansatz.

Besonders eindrucksvoll wirken die Früchte nach dem herbstlichen Laubfall. Ein Standort vor einem ruhigen, dunklen Hintergrund lässt das intensive Violett noch stärker hervortreten.

Mit einer Höhe von meist nur etwa 1–1,5 m eignet sich die Art auch für kleinere Gärten oder für den Vordergrund größerer Gehölzpflanzungen.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    rosa

Blütezeit

Blütezeit
    Mai

Früchte

Früchte
  • dekorativ

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Vogelnahrung
Besonderes
    dekorative Früchte

Boden

Boden 1
    sandig
Boden 2
    lehmig
Boden 3
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    sonnig
Callicarpa japonica - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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