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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Chionanthus virginicus, der Schneeflockenstrauch, stammt aus den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten. Dort wächst er in feuchten Wäldern, an Bachufern und auf frischen Hängen. Botanisch gehört er zu den Ölbaumgewächsen und ist trotz seines deutschen Handelsnamens kein echter Jasmin.
Der botanische Name Chionanthus bedeutet sinngemäß „Schneeblüte“ und beschreibt die außergewöhnlichen weißen Blüten sehr treffend.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Der sommergrüne Großstrauch entwickelt eine lockere, breit rundliche Krone und kann auch zu einem kleinen, mehrstämmigen Baum heranwachsen. In mitteleuropäischen Gärten erreicht er meist etwa 3 bis 5 m Höhe und eine ähnliche Breite. Sehr alte Pflanzen können an günstigen Standorten noch größer werden.
Die ovalen bis länglichen Blätter sind dunkelgrün und besitzen eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Im Herbst färben sie sich häufig gelblich.
Im Mai oder Juni erscheinen die ungewöhnlichen weißen Blüten in lockeren, leicht überhängenden Rispen. Ihre langen, schmalen Blütenblätter wirken wie feine Fransen und verleihen dem Strauch während der Blüte ein beinahe schwebendes Aussehen. Dazu kommt ein leichter, angenehmer Duft.
Chionanthus virginicus ist überwiegend zweihäusig. Männliche Pflanzen blühen häufig besonders üppig, während weibliche Exemplare bei einem passenden Pollenspender im Herbst dunkelblaue bis fast schwarze, olivenähnliche Früchte bilden.
Besonderheit / Kulturgeschichte
Die Art wurde bereits 1753 von Carl von Linné beschrieben und wird seit dem frühen 18. Jahrhundert in europäischen Gärten kultiviert. Dennoch ist sie bei uns bis heute vergleichsweise selten geblieben.
Besonders reizvoll ist die Verbindung aus lockerem Wuchs, elegantem Laub und den auffälligen weißen Fransenblüten. Auch nach der Blüte besitzt der Strauch durch seine breit ausladende Form eine schöne Gartenwirkung.
Standort & Pflege
Ideal ist ein sonniger bis leicht halbschattiger, möglichst warmer Standort. In voller Sonne entwickelt der Strauch gewöhnlich die reichste Blüte.
Der Boden sollte humos, nährstoffreich und frisch bis feucht, zugleich aber gut durchlässig sein. Schwach saure Böden werden bevorzugt, doch ist kein bestimmter sandiger Lehmboden erforderlich. Dauerhafte Staunässe und stark austrocknende Standorte sind ungünstig.
In den ersten Standjahren und während längerer Trockenperioden sollte regelmäßig gewässert werden. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht notwendig. Soll die Pflanze als kleiner Baum erzogen werden, können die unteren Äste nach und nach entfernt werden. Starke Schnitte sollten vermieden werden, da die Blüten am vorjährigen Holz entstehen.
Klimatische Aspekte
WHZ: 3–9, je nach Herkunft der Pflanze
Nordamerikanische Fachquellen führen die Art für ein sehr breites Klimaspektrum. Europäische Quellen beurteilen die Winterhärte teilweise vorsichtiger. Gut eingewurzelte Pflanzen sind robust, profitieren in rauen Regionen aber von einem geschützten Standort. Spätfröste können die sich öffnenden Blüten beeinträchtigen, ohne den Strauch dauerhaft zu schädigen.
Bei uns steht ein Strauch schon seit vielen Jahren ausgepflanzt.
Praxistipp
Der Schneeflockenstrauch wirkt besonders schön als Solitär vor einer ruhigen, dunkleren Gehölzkulisse. Dort kommen die weißen Fransenblüten hervorragend zur Geltung. Wer zusätzlich die dunkelblauen Früchte erleben möchte, sollte mehrere Pflanzen setzen, da männliche und weibliche Blüten gewöhnlich auf getrennten Exemplaren erscheinen.
Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
Juni
Früchte
Besonderes
-
Hummel und/oder Bienenweide
-
Duftend
Boden
-
sandig
-
lehmig
-
frisch
Standort
-
sonnig
-
warm
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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