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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
× Chitalpa tashkentensis ‘Pink Dawn’, die Taschkenter Chitalpa, ist eine ungewöhnliche Kreuzung zwischen der nordamerikanischen Wüstenweide Chilopsis linearis und einer Catalpa-Art. Da sie künstlich entstanden ist, besitzt sie kein natürliches Verbreitungsgebiet.
Der Name Chitalpa setzt sich aus Teilen der beiden Gattungsnamen Chilopsis und Catalpa zusammen. Das vorangestellte Multiplikationszeichen kennzeichnet die Kreuzung verschiedener Gattungen. ‘Pink Dawn’ bedeutet „rosa Morgenröte“ und beschreibt treffend die zarte Blütenfarbe.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
‘Pink Dawn’ wächst zügig zu einem sommergrünen Großstrauch oder kleinen Baum heran. Sie verzweigt sich gern nahe der Basis und kann sowohl mehrstämmig als auch mit einem einzelnen Hauptstamm erzogen werden. Die Krone entwickelt sich breit oval bis rundlich und wird mit zunehmendem Alter deutlich ausladender.
In europäischen Gärten erreicht die Sorte meist etwa 5 bis 8 Meter Höhe. In sehr warmen Regionen kann sie noch größer werden. Da die Krone im Alter viel Raum beansprucht, sollte sie nicht zu dicht an Gebäude, Wege oder Grundstücksgrenzen gepflanzt werden.
Die schmal elliptischen bis lanzettlichen Blätter werden etwa 10 bis 20 Zentimeter lang. Ihre Form erinnert an die Wüstenweide, ist aber deutlich breiter. Im Herbst kann sich das Laub gelblich verfärben, häufig fällt es jedoch ohne auffällige Herbstfärbung ab.
Von Juni oder Juli bis in den August erscheinen an den Enden der jungen Triebe aufrechte Blütenstände mit zahlreichen trompetenförmigen Einzelblüten. Die hellrosa bis lavendelrosa Blüten besitzen leicht gekräuselte Ränder und einen cremefarbenen bis gelblichen Schlund mit purpurfarbenen Linien und Punkten. Bei anhaltend warmer Witterung können sich bis in den September weitere Blüten öffnen.
‘Pink Dawn’ ist steril und bildet normalerweise keine Fruchtschoten. Die Sorte wird deshalb vegetativ durch Stecklinge vermehrt.
Besonderheit und Kulturgeschichte
Die ersten Chitalpa-Kreuzungen entstanden 1964 durch Nikolai Rusanov im Botanischen Garten von Taschkent. Im Jahr 1977 gelangten Stecklinge zweier ausgewählter Pflanzen in die USA. Dort wurden die rosablühende ‘Pink Dawn’ und die fast weiß blühende ‘Morning Cloud’ weitervermehrt. Ihren botanischen Namen erhielt die Hybridgattung erst 1991.
Lange wurde Catalpa bignonioides als zweiter Elternteil von ‘Pink Dawn’ angesehen. Spätere DNA-Untersuchungen zeigten jedoch, dass offenbar andere Catalpa-Arten beteiligt waren. Sicher ist daher vor allem die Kreuzung zwischen Chilopsis linearis und der Gattung Catalpa.
Standort und Pflege
Ideal ist ein warmer, vollsonniger Standort. Der Boden sollte mäßig nährstoffreich und gut durchlässig sein. Unterschiedliche Bodenarten und auch kalkhaltige Böden werden vertragen, während Staunässe und stark verdichtete Standorte ungünstig sind.
Während der Anwachsphase muss regelmäßig und durchdringend gewässert werden. Gut eingewurzelte Pflanzen kommen anschließend auch mit vorübergehender Trockenheit zurecht. Bei länger anhaltender Sommertrockenheit fördert gelegentliches gründliches Wässern jedoch Wachstum und Blüte.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Soll ein einstämmiger Baum entstehen, beginnt die Erziehung bereits bei jungen Pflanzen. Spätere Schnittmaßnahmen beschränken sich auf beschädigte, sich kreuzende oder ungünstig stehende Triebe. Starke Rückschnitte fördern lange Neutriebe und können die Blüte im betreffenden Jahr verringern.
In kühlen Regionen mit feuchten Sommern kann ‘Pink Dawn’ anfällig für Echten Mehltau sein. Ein sonniger Standort mit ausreichendem Abstand zu anderen Gehölzen sorgt für eine bessere Belüftung der Krone.
Klimatische Aspekte
WHZ: 6–9, in Zone 6 nur für geschützte Lagen
Die Angaben zur Winterhärte unterscheiden sich je nach Quelle und Standort. Eine zuverlässige Frosthärte bis −20 °C sollte deshalb nicht versprochen werden. In kälteren Regionen benötigt ‘Pink Dawn’ einen warmen, vor kaltem Wind geschützten Platz mit gut durchlässigem Boden.
Junge Pflanzen profitieren in den ersten Wintern von einer Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Warme Sommer fördern sowohl die Blütenbildung als auch die Ausreifung der jungen Triebe.
Praxistipp
‘Pink Dawn’ wirkt besonders schön als frei wachsender, mehrstämmiger Solitär. Sie ist jedoch kein schmales Terrassenbäumchen: Für die später breit ausladende Krone sollte von Anfang an ausreichend Platz eingeplant werden. Auf schweren Böden ist ein leicht erhöhter Pflanzplatz meist hilfreicher als aufwendiger Winterschutz.
Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
rosa
Blütezeit
-
April
Früchte
Besonderes
Boden
-
feucht
-
normal
Standort
-
sonnig
-
warm
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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