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Cistus crispus - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Cistus crispus - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Cistus crispus - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten

Zistrose, Steinrose

Cistus crispus

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    kleiner Strauch

4.8 (50 reviews)

€ 8,50

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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.

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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.



Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Cistus crispus, die Krausblättrige Zistrose, stammt aus dem westlichen und zentralen Mittelmeerraum. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südwesteuropa und im nordwestlichen Afrika. Dort wächst sie in offenen Strauchgesellschaften, lichten Wäldern und auf sonnigen, häufig steinigen oder sandigen Böden.

Der Artname crispus bedeutet „gekräuselt“ oder „fein gewellt“. Er bezieht sich auf die auffallend welligen Blattränder, durch die sich die Art gut von vielen anderen Zistrosen unterscheiden lässt.

Wuchs und Blätter

Die immergrüne Zistrose wächst kompakt, dicht verzweigt und häufig eher breit als hoch. Viele Pflanzen erreichen etwa 20–50 cm Höhe und 40–70 cm Breite. Daneben kommen aufrechtere Formen vor, die bis ungefähr 70 cm hoch werden können.

Die kleinen, graugrünen Blätter sind dicht behaart und besitzen deutlich gewellte Ränder. Bei warmer Witterung fühlt sich ihre Oberfläche leicht klebrig an und verströmt einen süßlich-würzigen, harzigen Duft.

Wie dieser Duft wahrgenommen wird, ist ausgesprochen persönlich. Manche Nasen entdecken darin Rosmarin und Vanille, andere empfinden ihn als schwer und beinahe aufdringlich. Die Pflanze selbst beteiligt sich an dieser Diskussion nicht und duftet einfach unbeirrt weiter.

Blüte

In milden mediterranen Regionen kann die Blüte bereits im April beginnen. In mitteleuropäischen Gärten erscheinen die ersten Blüten meist im Mai; die Hauptblüte reicht bis in den Juni oder Juli.

Die etwa 3–4 cm großen Blüten stehen einzeln oder in kleinen Gruppen an den Triebenden. Ihre Farbe reicht von kräftigem Rosa bis zu Rotviolett oder Purpurrosa. Bei manchen Pflanzen zeigt die Mitte einen beinahe metallischen Schimmer. Zahlreiche leuchtend gelbe Staubblätter bilden einen deutlichen Kontrast zur dunklen Blütenfarbe.

Die einzelnen Blüten halten gewöhnlich nur einen Tag. Während der Hauptblüte werden jedoch fortlaufend neue Knospen geöffnet, sodass die Pflanze über mehrere Wochen farbig bleibt.

Früchte

Nach der Blüte entstehen kleine, trockene Kapselfrüchte mit zahlreichen feinen Samen. Sie besitzen keinen besonderen Zierwert und verschwinden weitgehend zwischen dem dichten Laub.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Nach der Gartenliteratur gelangte Cistus crispus bereits um 1656 nach England. Sie gehört damit zu den früh kultivierten Zistrosenarten, blieb aufgrund ihrer begrenzten Winterhärte aber stets eine Pflanze für milde Gärten und Sammlungen.

Die drüsigen Blätter und jungen Triebe geben bei Wärme klebrige, aromatische Stoffe ab. Diese schützen die Pflanze unter anderem vor übermäßiger Verdunstung. Als bedeutende Quelle des traditionell genutzten Labdanumharzes spielte Cistus crispus allerdings keine vergleichbare Rolle wie Cistus creticus und Cistus ladanifer.

Interessant ist ihre Bedeutung als Kreuzungspartner. Gemeinsam mit Cistus albidus bildet sie die Naturhybride Cistus × incanus. Auch die bekannte Gartenform Cistus × pulverulentus ‘Sunset’ geht auf diese Elternarten zurück. Sie wird im Handel noch immer gelegentlich fälschlich als Cistus crispus ‘Sunset’ angeboten – Zistrosen schaffen es erstaunlich zuverlässig, nicht nur miteinander, sondern auch ihre Namensschilder zu kreuzen.

Standort und Pflege

Ideal ist ein vollsonniger, warmer und geschützter Standort. Der Boden sollte mineralisch, nährstoffarm und besonders im Winter hervorragend durchlässig sein. Sandige, kiesige und steinige Böden eignen sich gut. Der genaue pH-Wert ist weniger entscheidend als ein schneller Wasserabzug.

Während der Anwachsphase benötigt die Pflanze gelegentlich Wasser. Gut eingewurzelte Exemplare kommen später mit langen Trockenperioden zurecht. Im Kübel muss weiterhin gegossen werden, allerdings erst, wenn das Substrat deutlich abgetrocknet ist.

Gedüngt wird nur sehr sparsam. Eine zu reichliche Versorgung führt zu weichen, wenig standfesten Trieben und kann die Winterempfindlichkeit erhöhen.

Ein leichter Rückschnitt unmittelbar nach der Blüte hält junge Pflanzen dicht. Dabei werden nur die noch belaubten Triebspitzen gekürzt. Starke Schnitte in altes, kahles Holz verträgt die Art schlecht.

Klimatische Aspekte

WHZ: 8–10

Die Angaben zur Winterhärte unterscheiden sich auffällig. Einige Erfahrungen nennen eine kurzfristige Frosttoleranz bis etwa −10 °C, sofern die Pflanze vollkommen eingewurzelt, windgeschützt und nahezu wintertrocken steht. Die Royal Horticultural Society stuft die Art dagegen wesentlich empfindlicher ein und empfiehlt eine geschützte Überwinterung.

Für eine Auspflanzung kommen deshalb vor allem milde Regionen sowie warme Plätze an Mauern, auf Hängen oder in erhöhten Steinbeeten infrage. Kritischer als ein kurzer trockener Frost ist die Verbindung aus Kälte, Wind und dauerhaft nassem Boden.

In raueren oder winterfeuchten Regionen ist die Kübelkultur sicherer. Überwintert wird hell, luftig und kühl, aber möglichst frostfrei. Ein dunkler Keller ist für den immergrünen Strauch ungeeignet.

Praxistipp

Besonders günstig ist ein leicht erhöhtes Beet vor einer sonnigen Hauswand, an dem Regenwasser schnell ablaufen kann. Eine Mulchschicht aus Splitt oder feinem Kies hält den Wurzelhals trocken und verhindert, dass feuchte Erde an den unteren Zweigen liegt.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    pink

Blütezeit

Blütezeit
    April

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Schmetterlings/Falterweide
Besonderes
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Duftend

Boden

Boden 1
    sandig, steinig
Boden 2
    durchlässig

Standort

Standort 1
    sonnig
Standort 2
    wintertrocken
Cistus crispus - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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