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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Clethra alnifolia ‘Creels Calico’, die buntlaubige Scheineller, ist eine seltene Auslese der nordamerikanischen Scheineller. Die Art ist vom südöstlichen Kanada bis nach Texas verbreitet und wächst dort in feuchten Wäldern, sumpfigen Niederungen und an Bachufern.
Der Artname alnifolia bedeutet „erlenblättrig“ und bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blätter mit denen einer Erle. Der englische Name Summersweet spielt dagegen auf die duftende Sommerblüte an.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
‘Creels Calico’ wächst langsam zu einem dicht verzweigten, aufrechten bis breitbuschigen Strauch heran. Sie erreicht gewöhnlich etwa 1,2 bis 1,5 m Höhe und eine ähnliche Breite. Unter sehr günstigen Bedingungen kann sie etwas größer werden. Durch kurze Ausläufer kann sich mit der Zeit ein breiterer Bestand entwickeln.
Das eigentliche Schmuckstück dieser Sorte ist das sommergrüne Laub. Die elliptischen bis verkehrt eiförmigen Blätter sind fein gezähnt und sehr unterschiedlich cremeweiß gezeichnet. Einige Blätter sind nur fein gesprenkelt, andere großflächig weiß gefleckt oder unregelmäßig in Grün und Creme geteilt. Dadurch gleicht kaum ein Blatt dem anderen. Im Herbst nimmt das Laub gelbe bis goldgelbe Farbtöne an.
Von Juli bis August erscheinen aufrechte, schmale Blütentrauben mit zahlreichen kleinen, weißen Einzelblüten. Sie verströmen einen angenehm süßen Duft. Nach der Blüte entstehen kleine braune Kapselfrüchte, die teilweise bis in den Winter an den Zweigen stehen bleiben.
Besonderheit / Kulturgeschichte
‘Creels Calico’ wurde in der Nähe von Columbia in South Carolina von Mike Creel entdeckt, einem Journalisten und Botaniker beim damaligen South Carolina Wildlife Department. Sie gilt als eine der ersten panaschierten Auslesen von Clethra alnifolia.
Der Sortenname passt hervorragend zum Laub: „Calico“ bezeichnet im Englischen einen bunt gemusterten Stoff. Die cremefarben gesprenkelten und gefleckten Blätter wirken tatsächlich wie ein immer wieder neu zusammengesetztes Muster.
Standort & Pflege
Am besten entwickelt sich ‘Creels Calico’ an einem halbschattigen bis leicht sonnigen Standort. Besonders in Regionen mit heißen Sommern schützt leichter Schatten vor Blattverbrennungen und lässt die helle Zeichnung frisch erscheinen.
Der Boden sollte humos, sauer bis neutral und gleichmäßig frisch bis feucht sein. Dauerhafte Trockenheit wird schlecht vertragen. Kurzzeitig sehr nasse Böden sind möglich, dauerhaft stehendes Wasser sollte jedoch vermieden werden. Gerade im Kübel reagiert die Sorte empfindlich auf ein ständig vernässtes Substrat und übermäßige Düngung.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig. Ältere Triebe können im Spätwinter bodennah entfernt werden. Sollten einzelne Zweige ausschließlich grüne Blätter bilden, werden sie möglichst direkt am Ansatz herausgeschnitten, damit sie die schwächer wachsenden panaschierten Triebe nicht überwachsen.
Klimatische Aspekte
WHZ: 4–8
Die Sorte ist gut winterhart. Junge Pflanzen profitieren in den ersten Standjahren von einer Mulchschicht, die den flachen Wurzelbereich vor starkem Frost und vor dem Austrocknen schützt. Wichtiger als ein besonderer Winterschutz ist eine gleichmäßige Wasserversorgung während trockener Sommermonate.
Praxistipp
‘Creels Calico’ eignet sich besonders für halbschattige Gehölzränder, lichte Innenhöfe und Beete mit Rhododendren, Hortensien, Kalmien oder Farnen. Ein etwas dunkler Hintergrund bringt das cremeweiß gefleckte Laub besonders schön zur Geltung. Die Pflanze sollte nicht zu stark gedüngt werden – sie soll schließlich Calico bleiben und nicht heimlich wieder zur gewöhnlichen grünen Scheineller werden.
Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
Juli
Früchte
Besonderes
-
Schmetterlings/Falterweide
-
Hummel und/oder Bienenweide
-
Duftend
Boden
-
feucht
-
frisch
Standort
-
halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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