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Lederholz, TiTai

Cyrilla racemiflora

Hersteller: Herrenkamper Gärten

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Wesentliches Merkmal
    Strauch
Vermehrungshinweis
    in Produktion

4.8 (50 reviews)

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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.

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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.



Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Das Lederholz, Cyrilla racemiflora, ist ein ungewöhnliches Gehölz feuchter Wälder, Flussniederungen und sumpfiger Standorte Amerikas. Es ist die einzige Art seiner Gattung. Gemeinsam mit Cliftonia monophylla bildet es die kleine Familie der Cyrillaceae.

Der Gattungsname erinnert an den italienischen Arzt und Botaniker Domenico Cirillo. Racemiflora bedeutet sinngemäß „traubenblütig“ – eine treffende Beschreibung seiner auffälligen Blütenstände.

Wuchs und Blätter

In mitteleuropäischen Gärten entwickelt sich das Lederholz meist zu einem breitbuschigen, häufig mehrstämmigen Strauch von etwa 2,5–4 m Höhe. An milden, geschützten Standorten können alte Pflanzen 5–6 m erreichen. In den warmen Teilen seines natürlichen Verbreitungsgebietes wächst die Art dagegen zu einem deutlich größeren Baum heran.

Die länglichen, ledrigen Blätter sind glänzend dunkelgrün und sitzen dicht an den Triebenden. In kalten Regionen ist die Pflanze sommergrün. Vor dem Laubfall zeigt sie häufig eine schöne Färbung von Goldgelb über Orange bis Dunkelrot. In sehr milden Wintern kann ein Teil des Laubes lange am Strauch bleiben.

Mit zunehmendem Alter entstehen knorrige, gelegentlich leicht verdrehte Stämme. Die zunächst glatte, zimtbraune Rinde beginnt später dekorativ abzublättern.

Blüte

Während das Lederholz in seiner amerikanischen Heimat bereits im späten Frühjahr oder Frühsommer blüht, beginnt die Blüte in europäischen Gärten meist erst im August. Sie kann bis in den September und bei milder Witterung sogar bis in den Oktober hineinreichen.

Zahlreiche kleine, weiße Blüten stehen in schlanken, etwa 8–15 cm langen Trauben. Diese hängen locker von den Zweigen herab und können eine ältere Pflanze beinahe schleierartig überziehen. Der feine Duft und die ungewöhnlich späte Blüte machen das Lederholz zu einem besonderen Solitärgehölz.

Früchte

Aus den Blüten entstehen winzige, gelblich braune Kapselfrüchte. Sie können bis in den Winter an den Zweigen verbleiben, fallen zwischen Blüte und Herbstfärbung jedoch kaum auf.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Das Lederholz wurde bereits 1765 nach England eingeführt, verschwand später jedoch wieder aus den Sammlungen. Erst um 1900 gelangten erneut Pflanzen in europäische Gärten. Bis heute ist die Art hier eine ausgesprochene Rarität.

Das Holz ist hart und zäh, lässt sich aber nur schwierig trocknen. Regional wurde es als Brennholz und zur Herstellung von Holzkohle verwendet. Da es im dauerhaft feuchten Zustand erstaunlich haltbar ist, eignete es sich außerdem für Pfähle und Bauteile unter Wasser. Eine medizinische Verwendung der Rinde ist ebenfalls überliefert; diese Angabe ist rein kulturgeschichtlich zu verstehen.

Standort und Pflege

Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz mit humosem, saurem und dauerhaft frischem bis feuchtem Boden. Auch zeitweilige Überflutung wird gut vertragen. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze in sandig-humosen oder torfähnlichen Substraten.

Auf gewöhnlichem Gartenboden wächst sie ebenfalls, sofern dieser nicht kalkreich ist und im Sommer nicht vollständig austrocknet. Auf schweren Kalkböden können Blattaufhellungen und schwaches Wachstum auftreten.

Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig. Zu dicht stehende oder störende Zweige können nach der Blüte ausgelichtet werden. Da ältere Pflanzen Ausläufer bilden und sich zu breiten Beständen entwickeln können, sollte etwas Platz eingeplant werden.

Klimatische Aspekte

WHZ: etwa 7–9, bei nachweislich nördlicher Herkunft teilweise auch WHZ 6

Die Frostverträglichkeit unterscheidet sich erheblich zwischen den verschiedenen Herkünften. Pflanzen aus dem nördlichen Teil des Verbreitungsgebietes werfen im Herbst ihr Laub ab und sind deutlich winterhärter. Tropische, immergrüne Formen eignen sich dagegen nicht zuverlässig für mitteleuropäische Freilandgärten.

Junge Pflanzen sollten in den ersten Wintern vor kaltem Wind und starken Kahlfrösten geschützt werden. Ein feuchter Boden ist erwünscht; ein Platz in einer dauerhaft kalten, völlig sonnenlosen Senke sollte dennoch vermieden werden.

Praxistipp

Besonders schön wirkt das Lederholz am Rand eines Teiches, an einem Bachlauf oder in einer feuchten Senke, in der gewöhnliche Gartensträucher nicht recht glücklich werden. Es benötigt dabei keineswegs ständig stehendes Wasser – ein humoser Boden, der auch im Sommer frisch bleibt, genügt.

Am besten bekommt die Pflanze einen Platz, an dem ihre locker herabhängenden Blütentrauben frei betrachtet werden können. Schließlich wartet sie bis zum Spätsommer auf ihren Auftritt; dann sollte man ihr die Bühne auch überlassen.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    weiß

Blütezeit

Blütezeit
    August

Früchte

Früchte
  • dekorativ

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Duftend

Boden

Boden 1
    humos
Boden 2
    sandig
Boden 3
    feucht
Boden 4
    sauer

Standort

Standort 1
    sonnig
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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Impressionen

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