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Deutzia gracilis 'Aurea' - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Deutzia gracilis 'Aurea' - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Gelbbunter Maiblumenstrauch

Deutzia gracilis 'Aurea'

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Kleinstrauch

4.8 (50 reviews)

€ 6,50

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Deutzia gracilis ‘Aurea’, die Goldlaubige Zierliche Deutzie, gehört zur Familie der Hortensiengewächse. Die zugrunde liegende Art ist ausschließlich in Japan heimisch. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom westlichen Teil der japanischen Hauptinsel Honshū über Shikoku bis nach Kyūshū.

In der Natur wächst Deutzia gracilis vor allem an sonnigen bis licht beschatteten Felshängen, auf steinigen Böschungen und an felsigen Ufern von Gebirgsbächen. Sie kommt auch auf kalkhaltigem Gestein vor. Diese Standorte sind zwar gut drainiert, verfügen in den niederschlagsreichen japanischen Regionen jedoch gewöhnlich über eine regelmäßigere Wasserversorgung, als die felsige Umgebung zunächst vermuten lässt.

Der Gattungsname Deutzia erinnert an den niederländischen Naturfreund und Förderer Johan van der Deutz, einen Bekannten des Botanikers Carl Peter Thunberg. Das Artepitheton gracilis bedeutet schlank oder zierlich und bezieht sich auf die feinen Zweige und den insgesamt leichten Wuchs. Daraus leitet sich auch der deutsche Name Zierliche Deutzie ab.

Die Bezeichnung ‘Aurea’ stammt vom lateinischen aureus für golden und verweist auf das gelbe Laub.

Wuchs und Blätter

‘Aurea’ entwickelt sich zu einem kompakten, sommergrünen Strauch mit dichtem, fein verzweigtem Aufbau. Junge Triebe wachsen zunächst überwiegend aufrecht. Mit zunehmendem Alter breiten sich die schlanken Seitenzweige stärker aus und können sich leicht bogig neigen.

Meist erreicht der Strauch etwa 70 Zentimeter bis einen Meter Höhe und eine ähnliche Breite. Sehr alte Exemplare können an günstigen Standorten etwas größer werden, bleiben aber deutlich kompakter als die meisten anderen Deutzien.

Die gegenständig angeordneten Blätter sind schmal eiförmig bis lanzettlich und besitzen eine lang ausgezogene Spitze sowie einen fein bis ungleichmäßig gesägten Rand. Sie werden ungefähr drei bis sieben Zentimeter lang. Bei genauer Betrachtung sind auf der Blattoberfläche feine Sternhaare zu erkennen, die für viele Deutzien charakteristisch sind.

Das Laub treibt goldgelb bis leuchtend gelbgrün aus. Während des Sommers wird die Farbe gewöhnlich etwas milder und nimmt einen gelbgrünen bis chartreusefarbenen Ton an. Im Halbschatten ist der Grünanteil deutlicher, während die Färbung an einem hellen Standort klarer gelb ausfällt. Sehr heiße Mittagssonne kann die Blätter jedoch aufhellen oder zu trockenen Blatträndern führen.

Blüte

Die Hauptblütezeit liegt im Mai und Juni. In milden Regionen können sich die ersten Blüten bereits Ende April öffnen. Die Blüten erscheinen an kurzen Seitentrieben des vorjährigen Holzes.

Die reinweißen Einzelblüten werden ungefähr anderthalb bis zwei Zentimeter groß. Sie besitzen fünf breite Blütenblätter und wirken je nach Öffnungsstadium glocken- bis sternförmig. Zahlreiche Blüten stehen in aufrechten, lockeren Trauben oder schmalen Rispen entlang der Zweige.

Das reine Weiß hebt sich deutlich vom goldgelben Laub ab. Die Blüten können einen leichten Duft verströmen, der jedoch nicht bei jeder Pflanze oder Witterung gleich deutlich wahrnehmbar ist. Während der Blüte lassen sich an ihnen verschiedene blütenbesuchende Insekten beobachten.

Früchte

Nach der Blüte entstehen kleine, annähernd halbkugelige Kapselfrüchte von ungefähr fünf Millimetern Durchmesser. Bei der Reife trocknen sie ein und geben zahlreiche kleine Samen frei.

Die Fruchtstände bleiben gegenüber Blüte und Laub unauffällig und besitzen keinen wesentlichen Zierwert. Werden die verblühten Triebe nach der Blüte zurückgeschnitten, kommt es gewöhnlich ohnehin nur zu einer geringen Fruchtbildung.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Deutzia gracilis wurde von Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini wissenschaftlich beschrieben und 1835 in der gemeinsam herausgegebenen „Flora Japonica“ veröffentlicht. Etwa um 1840 gelangte die Art nach Europa.

Wegen ihres kompakten Wuchses und der reichen weißen Blüte wurde sie nicht nur als Gartenstrauch verwendet. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert kultivierten Gärtnereien sie auch in Töpfen und trieben sie unter Glas zu einer verfrühten Blüte für Wintergärten und repräsentative Innenräume an.

Die gelblaubige Form wurde unter dem botanischen Namen Deutzia gracilis f. aurea beschrieben und 1904, mit Veröffentlichung im Jahr 1905, dokumentiert. Kew behandelt diesen Namen heute als Synonym der Art. In der Gartenkultur hat sich dagegen die Sortenschreibweise Deutzia gracilis ‘Aurea’ erhalten. Die Royal Horticultural Society führt sie ebenfalls unter diesem Namen, kennzeichnet dessen formalen Status allerdings als ungeklärt.

Bereits in der älteren Gartenliteratur wurden mehrere buntlaubige Formen unterschieden. Neben der vollständig gelblaubigen aurea existierte eine als aureomarginata bezeichnete Form mit grünem Blattzentrum und gelbem Rand. Im heutigen Pflanzenhandel werden diese beiden Erscheinungsbilder gelegentlich unter demselben Namen angeboten.

Standort und Pflege

Geeignet ist ein sonniger bis halbschattiger Standort. In Regionen mit gemäßigten Sommertemperaturen kann ‘Aurea’ vollsonnig stehen, sofern der Boden nicht austrocknet. In warmen Gebieten ist ein Platz mit Morgen- oder Abendsonne und leichtem Schatten während der heißesten Nachmittagsstunden günstiger.

Der Boden sollte locker, mäßig nährstoffreich und frisch bis mäßig feucht sein. Sandige, lehmige und auch kalkhaltige Gartenböden werden vertragen, wenn überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Dauerhafte Staunässe, stark verdichteter Boden und wiederkehrende vollständige Austrocknung sind ungünstig.

Ältere, gut eingewurzelte Pflanzen überstehen kurze trockene Phasen. Bei länger anhaltender Trockenheit können die Blattränder jedoch eintrocknen, und die Blütenbildung für das folgende Jahr fällt schwächer aus. Eine dünne Mulchauflage hält die Bodenfeuchtigkeit gleichmäßiger.

Ein jährlicher Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Soll der Strauch kompakt bleiben, werden verblühte Triebe unmittelbar nach der Blüte bis zu einem kräftigen Seitentrieb zurückgenommen. Bei älteren Exemplaren können zusätzlich einzelne der ältesten Grundtriebe bodennah entfernt werden. Ein Rückschnitt im Winter oder zeitigen Frühjahr würde einen Teil der bereits vorhandenen Blütenanlagen beseitigen.

Im Kübel benötigt ‘Aurea’ eine gleichmäßige Wasserversorgung. Überschüssiges Gießwasser muss ungehindert ablaufen können. Eine mäßige Düngung im Frühjahr ist ausreichend; zu starke Stickstoffgaben fördern lange, weichere Triebe und beeinträchtigen den kompakten Aufbau.

Klimatische Aspekte

WHZ: 5–8

Deutzia gracilis ‘Aurea’ besitzt eine gute Winterhärte, sollte aber nicht pauschal als unempfindlich gegenüber allen winterlichen Einflüssen bezeichnet werden. Die Royal Horticultural Society bewertet sie mit H5, entsprechend einer Temperaturspanne von ungefähr −15 bis −10 °C. Nordamerikanische Quellen ordnen die Art je nach Standort und Herkunft den USDA-Zonen 4 beziehungsweise 5 bis 8 zu. Für die gelblaubige Form ist WHZ 5–8 daher eine angemessene, nicht zu weit gefasste Angabe.

Empfindlicher als das ausgereifte Holz sind die Blütenknospen, geöffneten Blüten und jungen Blätter. Spätfröste können die Blüte beeinträchtigen, ohne den Strauch dauerhaft zu schädigen. Bei Deutzia gracilis wurde außerdem beobachtet, dass frostgeschädigte Knospen anschließend ungewöhnlich kleine, ansonsten aber normal aufgebaute Blüten hervorbringen können.

In sehr kalten Regionen ist ein vor austrocknenden Winterwinden geschützter Standort günstig. Kübelpflanzen benötigen zusätzlichen Schutz, da der durchfrierende Wurzelballen wesentlich kälteempfindlicher ist als eine ausgepflanzte Deutzie.

Sommerliche Hitze wird besser vertragen, wenn der Boden gleichmäßig frisch bleibt. An aufgeheizten Mauern, zwischen Pflasterflächen oder in dauerhaft trockenem Kübelsubstrat können die gelben Blätter ausbleichen oder Verbrennungen entwickeln.

Praxistipp

Die goldgelbe Laubfarbe kommt vor dunkelgrünen oder rötlich belaubten Gehölzen besonders deutlich zur Geltung. Für eine niedrige, locker wachsende Blütenhecke sollten etwa 70 bis 90 Zentimeter Abstand zwischen den Pflanzen eingeplant werden. Auch in Rabatten und größeren Kübeln lässt sich ‘Aurea’ gut verwenden.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    weiß

Blütezeit

Blütezeit
    Mai

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    sonnig bis halbschattig
Deutzia gracilis 'Aurea' - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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