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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Eriobotrya japonica gehört zur Familie der Rosaceae und stammt ursprünglich aus Ostasien, vor allem aus China, Japan und Taiwan. Obwohl sie oft als „Japanische Mispel“ bezeichnet wird, liegt ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet sehr wahrscheinlich in China, von wo aus sie früh nach Japan und später in andere Teile der Welt gelangte. Heute ist sie im gesamten Mittelmeerraum ein verbreiteter Obstbaum und wird dort intensiv kultiviert.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Die Pflanze wächst als immergrüner Großstrauch oder kleiner Baum und erreicht in günstigen Klimaten Höhen von 6–10 m, bei Kübelkultur oder in kühleren Regionen bleibt sie deutlich kleiner. Die Zweige sind kräftig und dick, das Laub sehr markant: große, bis etwa 25 cm lange, ledrige Blätter mit glänzend dunkelgrüner Oberseite und filzig behaarter Unterseite.
Die cremeweißen, angenehm duftenden Blüten erscheinen ungewöhnlich spät im Jahr, meist im Herbst oder frühen Winter, in dichten Rispen. Aus ihnen entwickeln sich im Frühjahr die gelben bis orangefarbenen, birnen- oder rundlichen Früchte, die als Loquat bekannt sind. Das Fruchtfleisch ist saftig-süß bis leicht säuerlich, die großen Samen sind nicht essbar.
Besonderheit / Kulturgeschichte
Eriobotrya japonica wird seit Jahrhunderten als Obstgehölz kultiviert. Im Mittelmeerraum ist sie unter Namen wie „Níspero“ (Spanien) oder „Nespola“ (Italien) bekannt und geschätzt. Die Früchte werden frisch gegessen oder zu Konfitüren, Säften und Desserts verarbeitet.
Auch in der traditionellen chinesischen Medizin spielen Blätter und Samen eine Rolle, insbesondere bei Atemwegserkrankungen. Neben ihrem Nutzwert besitzt die Pflanze einen hohen Zierwert durch ihr exotisches Laub und die ungewöhnliche Winterblüte.
Standort & Pflege
Die Japanische Mispel bevorzugt sonnige, warme und windgeschützte Standorte. Ideal sind nährstoffreiche, gut durchlässige Böden mit gleichmäßiger Wasserversorgung. Staunässe sollte vermieden werden. In Mitteleuropa eignet sie sich besonders für die Kübelkultur, da sie so im Winter geschützt werden kann. Ein Rückschnitt ist gut möglich und hilft, die Pflanze kompakt zu halten.
Klimatische Aspekte
Eriobotrya japonica ist nur bedingt winterhart. Kurzzeitig werden Temperaturen bis etwa –8 °C toleriert, anhaltender Frost schädigt jedoch Blätter, Blüten und junge Triebe. Sie wird den Winterhärtezonen 8–10 zugeordnet. In sehr milden Regionen oder geschützten Innenhoflagen kann ein Auspflanzversuch gelingen, sicherer ist jedoch die Kübelkultur mit frostfreier Überwinterung.
Praxistipp
Als Kübelpflanze ist Eriobotrya japonica ein echtes Highlight für Terrassen und Wintergärten. Besonders reizvoll ist die Kombination aus wintergrünem Laub, Herbstblüte und Fruchtbildung im Frühjahr. Für Fruchtansatz empfiehlt sich ein möglichst sonniger Standort und eine Überwinterung hell und kühl, aber frostfrei.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
September
Früchte
Besonderes
Boden
Standort
-
Kübel
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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