Lieferzeiten
Je nach Versandaufkommen 2-4 Tage (vom 27.07.-einschließlich 10.08. findet KEIN Versand statt, danach Temperaturabhängig)
Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Fuchsia magellanica ‘Electra Pink’ ist eine gärtnerische Auslese der Magellan-Fuchsie aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Die Wildart stammt aus dem mittleren und südlichen Chile sowie dem südlichen Argentinien. Dort wächst sie im kühlgemäßigten Klima unter anderem an feuchten Waldrändern, in Gebüschen und in der Nähe von Gewässern.
Der Gattungsname Fuchsia erinnert an den deutschen Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs. Der Artname magellanica verweist auf die Magellanstraße im äußersten Süden Südamerikas. Die Art gehört zu den wichtigsten Ausgangsformen winterharter Gartenfuchsien.
Die Sorte ‘Electra Pink’ wird im europäischen Sortiment seit einigen Jahren angeboten. Angaben zu ihrer Entstehung, ihrem Züchter oder dem Zeitpunkt ihrer Einführung sind bislang nicht veröffentlicht.
Wuchs und Blätter
‘Electra Pink’ entwickelt einen aufrechten bis leicht überhängenden, locker verzweigten Wuchs und erreicht gewöhnlich etwa 70–100 cm Höhe. In milden Regionen können die Triebe teilweise verholzen und einen kleinen Strauch bilden. Nach strengeren Wintern treibt die Pflanze dagegen häufig vollständig aus der Basis neu aus und bleibt entsprechend niedriger.
Die sommergrünen Blätter sind mittelgrün, eiförmig bis länglich und am Rand fein gesägt. Junge Triebe lassen sich durch gelegentliches Entspitzen zu einem dichteren Aufbau anregen. Ein regelmäßiges Formen ist jedoch nicht notwendig.
Blüte
Von Juli bis Oktober, bei milder Herbstwitterung auch bis zum ersten stärkeren Frost, erscheinen zahlreiche kleine, hängende Blüten. Sie sind schlank und röhrenförmig aufgebaut. Die Blütenfarbe ist überwiegend rosa; die lang zugespitzten Kelchblätter zeigen zu ihren Enden hin einen deutlich kräftigeren Pinkton.
Die Blüten entstehen an den jungen Trieben des jeweiligen Jahres. Auch Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter vollständig zurückgefroren sind, können deshalb nach einem kräftigen Frühjahrsaustrieb noch im selben Sommer blühen.
Früchte
Nach der Blüte können sich längliche, bei der Reife dunkelviolette bis beinahe schwarze Beeren bilden. Sie besitzen bei dieser Sorte nur einen geringen Zierwert. Werden verwelkte Blüten regelmäßig entfernt, bleibt die Fruchtbildung weitgehend aus.
Besonderheiten und Kulturgeschichte
Fuchsia magellanica wurde 1788 von Jean-Baptiste de Lamarck wissenschaftlich beschrieben. Grundlage war Pflanzenmaterial, das der französische Naturforscher Philibert Commerson 1767 im Gebiet der Magellanstraße gesammelt hatte.
Um 1800 gelangten die ersten verwandten Fuchsien nach Europa. Die frühen Einführungsgeschichten sind allerdings nicht immer eindeutig, da Fuchsia magellanica und die brasilianische Fuchsia coccinea zunächst häufig miteinander verwechselt wurden. Aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Frosttoleranz entwickelte sich die Magellan-Fuchsie später zu einer wichtigen Ausgangsart für winterharte Gartenformen.
‘Electra Pink’ unterscheidet sich von der typischen Art vor allem durch ihre insgesamt hellere, rosafarbene Blüte und den vergleichsweise kompakten Wuchs.
Standort und Pflege
Geeignet ist ein sonniger bis halbschattiger und vor kaltem, austrocknendem Wind geschützter Standort. In voller Sonne benötigt die Pflanze eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Tiefer Schatten wird zwar überstanden, führt jedoch meist zu einem lockereren Wuchs und einer geringeren Blütenzahl.
Der Boden sollte humos, nährstoffreich und frisch bis mäßig feucht, zugleich aber gut durchlässig sein. Anhaltende Trockenheit kann zu Blattfall und einer Unterbrechung der Blüte führen. Dauerhafte Staunässe, besonders während des Winters, ist ebenfalls ungünstig.
Bei der Pflanzung wird die Basis der Triebe etwa 5 cm tiefer gesetzt, als sie zuvor im Topf stand. Dadurch befinden sich schlafende Knospen besser geschützt im Boden und können nach Frostschäden erneut austreiben.
Mit dem Rückschnitt sollte bis zum Frühjahr gewartet werden. Erst wenn der Neuaustrieb beginnt, lässt sich erkennen, welche Triebe den Winter überstanden haben. Abgestorbene Zweige werden bis zum gesunden Holz oder bei vollständigem Zurückfrieren bis knapp über dem Boden entfernt.
Klimatische Aspekte
WHZ: 7–8
Für ‘Electra Pink’ liegen keine ausreichend dokumentierten, langjährigen Sortenprüfungen vor. In geschützten Lagen der Winterhärtezone 7 kann der Wurzelstock mit tiefer Pflanzung und einer schützenden Mulchschicht überwintern. Die oberirdischen Triebe sind deutlich frostempfindlicher und können bereits in gewöhnlichen Wintern teilweise oder vollständig zurückfrieren.
In milderen Regionen der Zone 8 bleibt häufiger ein Teil des verholzten Gerüstes erhalten. Kritisch sind vor allem Kahlfrost, kalter Wind sowie starke Temperaturschwankungen im Spätwinter.
Bei Kübelpflanzen ist die Frosthärte wesentlich geringer, da der Wurzelballen vollständig durchfrieren kann. Das Gefäß sollte deshalb geschützt aufgestellt, sorgfältig eingepackt oder kühl und frostfrei überwintert werden.
Praxistipp
‘Electra Pink’ eignet sich für halbschattige Staudenbeete, geschützte Gehölzränder und kleinere Innenhöfe. Gute Begleiter sind Farne, Funkien und andere Pflanzen, die ebenfalls einen humosen, gleichmäßig frischen Boden bevorzugen.
Eine Mulchschicht aus Laub oder lockerem organischem Material schützt nicht nur den Wurzelbereich im Winter, sondern hält den Boden im Sommer länger feucht. Im Frühjahr sollte sie vorsichtig gelockert werden, damit die jungen Austriebe nicht unter einer nassen Laubdecke verschwinden.
Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
rosa
Blütezeit
-
Juli
Früchte
Besonderes
Boden
-
durchlässig
Standort
-
sonnig bis halbschattig
-
windgeschützt
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

Pflanzenmarkt
Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

Abholung
.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

Per Versand
Ganz bequem zu Hause bestellen und wir liefern per Paketdienst und gut verpackt nach Hause.
Impressionen
Ein paar Einblicke in unser Arbortum und die Gärtnerei aus dem Jahr 2024. Wenn Sie gern selbst einmal schauen möchten schreiben Sie uns eine Mail - wir nehmen uns dann gern für Sie Zeit.
Mit Sorgfalt kultiviert
Selbst erzeugt
Jedes Insekt willkommen
Sie wissen nicht, ob die Pflanze in Ihren Garten passt? Dann schauen Sie doch einmal unter dem Link nach Pflanzen.
Suche auf Basis meines Standortes nach Pflanzen







