Lieferzeiten - Je nach Versandaufkommen 2-4 Tage  

Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten

Sieben-Söhne-des-Himmels

Heptacodium miconioides

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
Produktdetails: bitte klicken

Wesentliches Merkmal
    Großstrauch

4.8 (50 reviews)

€ 12,00

zzgl. Versandkosten

Die Pflanze ist nicht vorhanden?
Bitte benachrichtigen Sie mich unverbindlich.

We accept

Hinweise

Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.

Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!


Topfgrößen

Hinweise

Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.



Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Herkunft und Einordnung

Heptacodium miconioides, der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch, gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Seine Heimat liegt in China, wo die Art aus den Provinzen Anhui, Hubei und Zhejiang bekannt ist.

In der Natur wächst sie in Gehölzbeständen, an Waldrändern und auf felsigen Hängen. Ihre natürlichen Vorkommen sind selten und räumlich begrenzt. Die Art wird auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft.

Die Gattung Heptacodium umfasst nach heutiger botanischer Auffassung nur eine einzige anerkannte Art.

Der ungewöhnliche deutsche Name ist eine Übersetzung des englischen „Seven-son Flower“, das wiederum auf eine chinesische Pflanzenbezeichnung zurückgeht. Er bezieht sich auf die Anordnung der kleinen Blüten in Gruppen, die häufig aus sechs Blüten und einer weiteren zentralen Blütenanlage bestehen.

Auch der botanische Gattungsname nimmt darauf Bezug: Das griechische hepta bedeutet sieben, während sich codium auf die Blütenköpfchen bezieht.

Der Artname miconioides verweist auf eine Ähnlichkeit der Blattnervatur mit Pflanzen der tropischen Gattung Miconia.

Wuchs und Blätter

Der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch entwickelt sich zu einem kräftigen, sommergrünen Großstrauch oder kleinen Baum. Er wächst zunächst aufrecht, später zunehmend breit und locker verzweigt.

In Kultur erreicht er gewöhnlich etwa 3–5 m Höhe und eine ähnliche Breite. Unter günstigen Bedingungen können ältere Exemplare auch 6–7 m hoch werden.

Besonders auffällig ist die Rinde. An älteren Stämmen löst sich die graubraune bis hellbraune Borke in langen, schmalen, papierartigen Streifen ab. Darunter kommen hellere Rindenpartien zum Vorschein.

Dieser ungewöhnliche Rindenschmuck ist vor allem im Winter gut sichtbar und verleiht älteren Exemplaren einen besonderen Charakter.

Die gegenständig angeordneten Blätter sind länglich eiförmig bis elliptisch und besitzen eine häufig leicht herzförmige Basis sowie eine auffallend lang ausgezogene Spitze.

Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite etwas heller. Besonders charakteristisch sind drei kräftige, deutlich hervortretende Blattadern, die nahezu parallel in Richtung Blattspitze verlaufen.

Im Herbst verfärbt sich das Laub überwiegend gelblich, bevor es abfällt.

Blüte und Früchte

Die Blütezeit beginnt vergleichsweise spät, gewöhnlich im August oder September, und kann sich je nach Witterung bis in den Oktober erstrecken.

An den Enden der diesjährigen Triebe entwickeln sich reich verzweigte Blütenstände mit zahlreichen kleinen, cremeweißen bis weißen Einzelblüten.

Die Blüten besitzen eine schmale, röhrenförmige Krone mit fünf zurückgebogenen Zipfeln und verströmen einen angenehmen, leicht süßlichen Duft.

Besonders bemerkenswert ist der zweite farbliche Höhepunkt nach der eigentlichen Blüte.

Während die weißen Kronblätter abfallen, bleiben die Kelchblätter erhalten. Sie vergrößern sich erheblich und färben sich zunehmend rosa bis kräftig karminrot.

Dadurch entstehen im Herbst auffallende rote Fruchtstände, die aus einiger Entfernung beinahe wie eine zweite Blüte wirken.

Die eigentlichen Früchte sind kleine, trockene, längliche Nussfrüchte, die von den vergrößerten Kelchblättern umgeben werden.

Bei günstiger Herbstwitterung kann dieser Fruchtschmuck bis in den Oktober und November hinein erhalten bleiben.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Die Entdeckungsgeschichte von Heptacodium miconioides ist ungewöhnlich und reicht weit über ein Jahrhundert zurück.

Bereits 1877 sammelte der irische Botaniker William Hancock in China Herbarbelege einer damals noch nicht beschriebenen Pflanze. Diese blieben jedoch zunächst unbeachtet.

1907 entdeckte der berühmte Pflanzenjäger Ernest Henry Wilson in der chinesischen Provinz Hubei einen etwa drei Meter hohen Strauch, der an einem felsigen Hang wuchs.

Wilson erkannte sofort, dass es sich um eine ungewöhnliche Pflanze handelte, und vermerkte auf seinem Herbarbeleg ausdrücklich ihre Seltenheit.

1916 beschrieb der Botaniker Alfred Rehder anhand von Wilsons gesammeltem Material die neue Gattung und Art Heptacodium miconioides.

Doch obwohl die Pflanze nun wissenschaftlich bekannt war, blieb sie in westlichen Gärten jahrzehntelang nahezu unbekannt.

Erst 1980 änderte sich dies durch eine gemeinsame amerikanisch-chinesische botanische Expedition.

Während dieser Reise besuchten die amerikanischen Botaniker den Botanischen Garten von Hangzhou. Dort entdeckten sie ein lebendes Exemplar von Heptacodium miconioides, das ursprünglich aus einem Waldschutzgebiet in Zhejiang stammte.

Die chinesischen Kollegen gestatteten die Sammlung von Samen. Ein Teil gelangte an das Arnold Arboretum der Harvard University, ein weiterer an das United States National Arboretum.

Aus diesen Samen wurden Pflanzen herangezogen, die sich als gut kultivierbar erwiesen. Bereits 1985 blühten erste Nachkommen in Nordamerika.

In den folgenden Jahren wurde die Art an botanische Gärten und Baumschulen weitergegeben und fand allmählich ihren Weg in die europäische Gartenkultur.

Eine besonders reizvolle Einzelheit: Als Alfred Rehder die Pflanze 1916 beschrieb, kannte er weder die dekorativ abschälende Rinde noch die intensive Rotfärbung der Fruchtkelche. Beide Eigenschaften wurden erst viel später an lebenden Pflanzen in ihrer ganzen Wirkung erkannt.

Standort und Pflege

Heptacodium miconioides bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte.

Besonders gut entwickelt sich die Art auf durchlässigen, humosen und mäßig nährstoffreichen Gartenböden. Sie ist hinsichtlich der Bodenreaktion vergleichsweise anpassungsfähig und verträgt sowohl leicht saure als auch kalkhaltige Böden.

Frische bis mäßig trockene Standorte sind geeignet. Gut eingewachsene Exemplare kommen auch mit zeitweiligen Trockenperioden zurecht.

Während der Anwachsphase sollte jedoch auf eine ausreichende Wasserversorgung geachtet werden.

Dauerhafte Staunässe und stark verdichtete Böden sind ungünstig.

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig. Die Pflanze entwickelt von Natur aus eine lockere, breit verzweigte Krone.

Bei Bedarf lässt sie sich jedoch gut auslichten oder als kleiner, mehrstämmiger Baum erziehen. Besonders bei dieser Wuchsform kommt die dekorativ abschälende Rinde älterer Stämme gut zur Geltung.

Klimatische Aspekte

Der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch besitzt eine gute Winterhärte und wird gewöhnlich den USDA-Winterhärtezonen 5–9 zugeordnet.

Gut eingewachsene Exemplare vertragen auch stärkere Winterfröste. Junge Pflanzen können in den ersten Standjahren von einem geschützten Pflanzplatz profitieren.

Die Art wächst sowohl in gemäßigten Regionen mit kalten Wintern als auch in Gebieten mit warmen Sommern.

Eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit während längerer Trockenperioden unterstützt eine gleichmäßige Entwicklung.

Die Intensität der roten Kelchfärbung im Herbst kann je nach Witterung und Standort unterschiedlich ausfallen.

Praxistipp

Der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch eignet sich besonders gut als freistehender Großstrauch oder kleiner mehrstämmiger Baum.

Seine ungewöhnliche Kombination aus spätsommerlicher Blüte, roten Fruchtkelchen und dekorativer Winterrinde kommt am besten zur Geltung, wenn die Pflanze von mehreren Seiten betrachtet werden kann.

Besonders reizvoll ist es, einige der älteren Hauptstämme bewusst freizustellen. Dadurch wird die abschälende Rinde sichtbar, während die oberen Zweige weiterhin eine lockere Krone bilden.

Wer ausreichend Platz zur Verfügung hat, sollte die natürliche Wuchsform möglichst wenig durch Schnitt beeinflussen. Gerade ältere Exemplare entwickeln mit ihren ausladenden Zweigen und den hellen, sich ablösenden Rindenstreifen einen unverwechselbaren Charakter.

 

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    weiß

Blütezeit

Blütezeit
    August

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide, Insektenmagnet
Besonderes
    Duftend

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    sonnig bis halbschattig
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Heptacodium miconioides - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten

Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

20230916_094718.jpg__PID:58b33890-5608-4b6c-95f0-a04370065dc7

Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

Stecklinge.jpg__PID:2d461d49-7483-4045-8a5c-d6e119b7c943

Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

20240214_103004.jpg__PID:42484fa2-fb57-4eb3-a018-8dbd502e6c76

Per Versand

Ganz bequem zu Hause bestellen und wir liefern per Paketdienst und gut verpackt nach Hause.


Impressionen

Ein paar Einblicke in unser Arbortum und die Gärtnerei aus dem Jahr 2024. Wenn Sie gern selbst einmal schauen möchten schreiben Sie uns eine Mail - wir nehmen uns dann gern für Sie Zeit.

Mit Sorgfalt kultiviert

Selbst erzeugt

Jedes Insekt willkommen

Sie wissen nicht, ob die Pflanze in Ihren Garten passt? Dann schauen Sie doch einmal unter dem Link nach Pflanzen.

Suche auf Basis meines Standortes nach Pflanzen
Hauptgarten im Frühjahr
Frühling im Arboretum
Hauptgarten im Frühjahr
Topfen
Arboretum
An der Terrasse