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Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Iris japonica gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist auch bekannt als gefranste Schwertlilie oder Schmetterlings-Iris. Entgegen dem Bedeutungszusatz „japonica“ stammt die Art ursprünglich vor allem aus Süd- und Ostchina sowie aus Japan und Myanmar, wo sie an Waldrändern und feuchten Wiesen wächst. Die Art bildet Rhizome aus, aus denen fächerförmige Blätter und zarte Blüten hervorgehen. Der deutsche Name „Gefranste Schwertlilie“ leitet sich von den oft leicht gezackten Blütenblättern ab, die an Schmetterlingsflügel erinnern und der Art in kultivierten Beständen einen eleganten Auftritt verleihen. (Iris japonica ist im Garten häufig für schattige bis halbschattige Lagen kultiviert.)
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Die Pflanzen erreichen meist eine Höhe von etwa 30 bis 60 cm und bilden horstig wachsende, schwertförmige, immergrüne Blätter, die im milden Klima ganzjährig erhalten bleiben. Die Blüten erscheinen im späten Frühjahr bis Frühsommer, typischerweise zwischen Mai und Juni. Sie sind zart gefranst, hellblau-weiß bis weiß mit gelben oder violetten Markierungen und verleihen dem Beet einen filigranen, leichten Akzent. Nach der Blüte entwickeln sich Fruchtkapseln, die Samen enthalten und zur Vermehrung genutzt werden können, bleiben aber im Ziergarten meist unauffällig.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Iris japonica zählt zu den sogenannten crested irises (Kamm-Iris), die in Gärten in vielen Teilen der USA und Großbritanniens verbreitet sind und dort als dekorative Schattenstauden geschätzt werden. Die Art ist in Kultur häufig leichter zu halten als andere Schwertlilien, da sie auch in halbschattigen Lagen blüht und dekorative Blätter bildet, die den Garten über lange Zeit attraktiv halten. Kultivare wie ‘Pallescens’ oder ‘Variegata’ zeigen zusätzliche Variationen in Blattzeichnung und Blütenfarbe.
Standort & Pflege
Iris japonica bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte, wobei sie auch in absonnigen Bereichen mit weniger direktem Licht gut gedeiht. Der Boden sollte humusreich, gut durchlässig und mäßig feucht sein. Sie verträgt leichte bis mittlere Schattenlagen und kann unter Gehölzen oder in helleren Rabatten gepflanzt werden, wo andere Stauden Schwierigkeiten haben. Staunässe ist zu vermeiden, da nasse Winterböden Rhizome schädigen können. In raueren, frostgefährdeten Lagen kann ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Mulch die Überwinterung erleichtern.
Klimatische Aspekte
Die Art ist in gemäßigten bis milden Klimazonen am winterhartsten und wird häufig für USDA-Klimazonen etwa 7 bis 10 angegeben, was sie für gemäßigte Regionen mit milden Wintern und warmen Sommern geeignet macht. In kühleren Regionen kann sie im Freiland mit Schutz vor starkem Frost überwintern, wobei besonders spätwinterlicher Frost die Blütenbildung beeinträchtigen kann. In geschützten, milden Lagen bleibt sie oft wintergrün und vital.
Praxistipp
Diese Iris eignet sich besonders für schattige Gartenbereiche, Unterpflanzungen von Gehölzen oder halbschattige Rabatten, wo sie durch fein strukturierte Blätter und zarte Blüten subtile Farbakzente setzt. Achte auf frischen, humusreichen Boden und regelmäßige Feuchtigkeit während der Wachstumsperiode; im Winter kann ein bisschen Deckmaterial helfen, die Rhizome vor Kälteschäden zu bewahren. Die Art lässt sich auch gut mit anderen Schattenliebhabern wie Funkien (Hosta) oder Farnen kombinieren.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
Mai
Früchte
Besonderes
Boden
-
durchlässig
-
nahrhaft
Standort
-
halbschattig
-
schattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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