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Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Ismene x spofforthiae ‘Sulphur Queen’ (Synonym: Hymenocallis ‘Sulphur Queen’) ist eine kultivierte Hybridzwiebelpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Diese Sorte entstand aus einer Kreuzung zwischen zwei südamerikanischen Arten, Ismene narcissiflora und Ismene amancaes, beide ursprünglich aus Peru und den Anden stammend. Die Kreuzung wurde bereits im 19. Jahrhundert erstmals beschrieben und später durch Zuchtprogramme weiter veredelt, wobei ‘Sulphur Queen’ als besonders gelb blühender Klon selektiert wurde. In der gängigen Gartenliteratur wird sie oft als Peruanische Narzisse (Peruvian Daffodil) oder Spinnenlilie (Spider Lily) bezeichnet, was auf die exotisch wirkende Blütenform und ihren südamerikanischen Ursprung verweist.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
‘Sulphur Queen’ wächst aus einer Zwiebel als mehrjährige, krautige Pflanze mit strapazierfähigen, schmalen, dunkelgrünen Laubblättern, die basale Rosetten bilden. Die Vegetationshöhe erreicht etwa 30 bis 60 cm, wobei die Blätter oft länger sind als die Blütenstiele. Im Sommer entwickeln sich auf aufrechten Stielen dichte Doldeblütentrauben mit bis zu etwa 6 auffälligen Blüten. Diese zeigen eine kräftige gelblich-cremefarbene Grundfarbe mit grünen Streifen im Schlundbereich. Die Blüten besitzen ein charakteristisches „spinnen- oder korallenähnliches“ Aussehen mit schmalen, nach außen gestreckten Tepalen und einer zentralen, kronenartigen Struktur. Die Blüten duften angenehm süßlich und setzen so auch optisch wie olfaktorisch Akzente in Beeten oder Gefäßen. Fruchtbildung und Samen sind im Ziergarten weniger relevant, da diese Hybride meist vegetativ über Zwiebelteilung vermehrt wird.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Die besondere Attraktion von ‘Sulphur Queen’ liegt in ihrer exotisch anmutenden Blüteform, die an Spinnenlilien erinnert, sowie in der gelben Farbgebung, die bei vielen verwandten Zuchtformen seltener ist. Die Sorte wurde gezielt aus Kreuzungen südamerikanischer Arten selektiert und wurde schnell zu einer beliebten Zierzwiebel in Sommerbepflanzungen, Kübeln und mediterranen Gärten. Wegen ihres Duftes und der spektakulären Blüten wird sie auch in Schnittblumenarrangements oder als Solitärpflanze verwendet. Im professionellen Zwiebelhandel und in botanischen Sammlungen gilt sie als exemplarische Hybride innerhalb der Ismene/Hymenocallis-Zuchtformen.
Standort & Pflege
In Kultur bevorzugt Ismene x spofforthiae ‘Sulphur Queen’ einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Die Pflanze gedeiht gut in Beetpflanzungen wie auch in Kübeln oder Containern, wo sich Drainage und Bodenstruktur leichter kontrollieren lassen. Während der Wachstumsperiode sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne Staunässe zuzulassen. Diese Hybride reagiert empfindlich auf Frost, daher werden die Zwiebeln in kälteren Regionen im Herbst ausgegraben und über den Winter trocken und frostfrei gelagert oder als Kübelpflanze ins Winterquartier genommen.
Klimatische Aspekte
‘Sulphur Queen’ ist nicht winterhart in klimatisch gemäßigten Zonen mit Frost. Sie eignet sich für USDA-Hardiness Zones etwa 8–11, was Temperaturen ohne Bodenfrost voraussetzt. In kühleren Regionen kann sie im Sommer im Freiland kultiviert werden, muss aber vor dem ersten Frost in Sicherheit gebracht werden, da Zwiebeln im Boden sonst Schaden nehmen. In mediterranen oder subtropischen Klimaten kann sie hingegen dauerhaft ausgepflanzt werden.
Praxistipp
Für eine erfolgreiche Kultur von Ismene x spofforthiae ‘Sulphur Queen’ empfiehlt es sich, die Zwiebeln im Frühjahr nach dem letzten Frost zu pflanzen, sobald der Boden sich erwärmt hat. Ein Abstand von etwa 25–30 cm zwischen den Zwiebeln und eine Pflanztiefe von rund 10–15 cm sorgen für optimale Entwicklung. In Regionen ohne Winterfrost kann eine dicke Schicht Mulch den Boden zusätzlich erwärmen und die Blüte fördern. Da die Sorte empfindlich ist, lohnt es sich, sie in Kübeln zu ziehen, die im Herbst ins frostfreie Winterquartier kommen. Die Kombination mit anderen mediterranen Sommerblühern wie z. B. Knollenbegonien oder Dahlien schafft lebhafte Farbkontraste.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
gelb
Blütezeit
-
Juli
Früchte
Besonderes
-
Schmetterlings/Falterweide
-
Hummel und/oder Bienenweide
-
Duftend
Boden
-
anspruchslos
-
frisch
-
durchlässig
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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