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Itea virginica 'Henrys Garnet' - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Rosmarienweide

Itea virginica 'Henrys Garnet'

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Strauch

4.8 (50 reviews)

€ 7,50

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Itea virginica ‘Henry’s Garnet’, die Virginische Rosmarinweide, gehört zur Familie der Iteengewächse. Die Wildart stammt aus den zentralen und östlichen USA, wo sie in feuchten Wäldern, Sümpfen und an Bach- und Flussufern wächst.

Der Gattungsname Itea geht auf ein altes griechisches Wort für Weide zurück. Mit echten Weiden ist die Pflanze jedoch nicht näher verwandt. Auch der deutsche Name Rosmarinweide beschreibt lediglich das schmale Laub und den locker überhängenden Wuchs.

Wuchs und Blätter

‘Henry’s Garnet’ wächst rundlich bis breitbuschig und entwickelt elegant überhängende Zweige. Der Strauch wird meist etwa 1,2–1,5 m hoch und kann mit zunehmendem Alter 1,5–2 m Breite erreichen.

Auf lockeren, feuchten Böden entstehen Wurzelausläufer, durch die sich allmählich ein dichter Bestand bildet. Wo nur ein einzelner Strauch gewünscht ist, lassen sich unerwünschte Ausläufer problemlos abstechen.

Die länglichen, leicht glänzenden Blätter sind im Sommer frisch- bis dunkelgrün. Im Herbst entwickeln sie intensive Töne von Orange über Weinrot bis Dunkelpurpur. An günstigen Standorten bleibt das gefärbte Laub ungewöhnlich lange an den Zweigen.

Blüte

Im Juni und Juli erscheinen zahlreiche weiße Blüten in schlanken, leicht überhängenden Trauben. Sie werden etwa 10–15 cm lang und verströmen einen angenehm süßlichen Duft.

Die Blütenstände von ‘Henry’s Garnet’ sind länger und auffälliger als bei vielen Pflanzen der Wildart. Nach der Blüte entstehen kleine braune Kapselfrüchte, die gärtnerisch kaum ins Gewicht fallen.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Mary Gibson Henry sammelte das Ausgangsmaterial 1954 in Fayette County im US-Bundesstaat Georgia und kultivierte es in der Henry Foundation in Gladwyne, Pennsylvania. Von dort gelangten Pflanzen zum Scott Arboretum des Swarthmore College.

Als der Gehölzkundler Michael Dirr den Campus im Herbst besuchte, fiel ihm die ungewöhnlich kräftige rotburgunderfarbene Färbung dieser Pflanzen auf. Die Auslese erhielt am Scott Arboretum den Namen ‘Henry’s Garnet’. „Henry“ erinnert an die Henry Foundation, während „Garnet“ sowohl den granatroten Herbstton als auch eine der traditionellen Farben des Swarthmore College bezeichnet.

Die Sorte wurde Mitte der 1970er-Jahre benannt und 1985 offiziell registriert. Später erhielt sie unter anderem die Goldmedaille der Pennsylvania Horticultural Society. Eine Pflanze mit einer erfreulich runden Geschichte: gesammelt in Georgia, bewahrt von der Familie Henry und schließlich wegen eines herbstlichen Zufalls berühmt geworden.

Standort und Pflege

Geeignet sind sonnige bis halbschattige Standorte. Auch lichter Schatten wird vertragen. Mit mindestens einigen Stunden Sonne entwickelt der Strauch jedoch mehr Blüten, einen dichteren Aufbau und eine intensivere Herbstfärbung.

Ideal ist ein humoser, leicht saurer und gleichmäßig frischer bis feuchter Boden. Zeitweise Nässe und schwerere Böden werden gut vertragen. Eingewurzelte Pflanzen kommen auch mit vorübergehender Trockenheit zurecht, wachsen dann aber weniger kräftig und bilden weniger Ausläufer.

Die Blüten entstehen am vorjährigen Holz. Ein notwendiger Rückschnitt sollte deshalb unmittelbar nach der Blüte erfolgen. Meist genügt es, gelegentlich einzelne alte oder ungünstig stehende Triebe bodennah zu entfernen.

Eine Kübelkultur ist möglich, verlangt während des Sommers jedoch eine zuverlässige Wasserversorgung. Für kleine Gefäße ist die ausläuferbildende Sorte auf Dauer weniger geeignet.

Klimatische Aspekte

WHZ: 5–9

‘Henry’s Garnet’ ist gut winterhart. Bei ausgepflanzten und eingewurzelten Sträuchern ist normalerweise kein besonderer Winterschutz erforderlich. Frisch gepflanzte Exemplare profitieren im ersten Winter von einer schützenden Mulchschicht.

Die Herbstfärbung fällt an hellen Standorten und nach kühlen Herbstnächten besonders kräftig aus. Auf sehr schattigen Plätzen bleibt das Laub häufig länger grün und zeigt weniger intensive Rottöne.

Praxistipp

‘Henry’s Garnet’ eignet sich besonders für Gehölzränder, feuchte Beete, Uferbereiche und größere Gruppenpflanzungen. Durch die Ausläufer kann sie Böschungen und freie Flächen allmählich schließen.

Wer den Strauch als Solitär pflanzen möchte, sollte ihm mindestens zwei Meter seitlichen Raum geben und aufkommende Ausläufer gelegentlich entfernen. Neben Farnen, Hydrangea quercifolia oder Clethra alnifolia kommen sowohl die weißen Blütentrauben als auch die dunkle Herbstfärbung schön zur Geltung.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    cremeweiß

Blütezeit

Blütezeit
    Mai

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide

Boden

Boden 1
    feucht
Boden 2
    frisch

Standort

Standort 1
    sonnig bis halbschattig
Itea virginica 'Henrys Garnet' - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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Impressionen

Ein paar Einblicke in unser Arbortum und die Gärtnerei aus dem Jahr 2024. Wenn Sie gern selbst einmal schauen möchten schreiben Sie uns eine Mail - wir nehmen uns dann gern für Sie Zeit.

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