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Mahonia japonica - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Japanische Mahonie

Berberis japonica (syn. Mahonia japonica)

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Immergrüner Strauch

4.8 (50 reviews)

€ 7,50

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Herkunft und Einordnung

Mahonia japonica, die Japanische Mahonie, gehört zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Botanisch ist bereits ihr Name eine kleine Geschichte für sich.

Nach der aktuellen taxonomischen Einordnung von Plants of the World Online wird Mahonia japonica nicht mehr als eigenständiger akzeptierter Name geführt, sondern als Synonym von Berberis japonica. In der Gartenkultur ist der Name Mahonia japonica jedoch weiterhin weit verbreitet und eindeutig verständlich.

Auch die ursprüngliche Heimat der Art wurde lange unterschiedlich beurteilt. Sicher ist, dass sie seit langer Zeit in Japan kultiviert wird, ohne dort als ursprünglich wild vorkommende Art zu gelten. Flora of China führt natürliche Vorkommen in Taiwan an. Ältere dendrologische Literatur weist allerdings darauf hin, dass die genaue natürliche Herkunft historisch nicht völlig zweifelsfrei geklärt werden konnte.

Der Artname japonica bedeutet „japanisch“ und geht auf die frühe botanische Beschreibung von Pflanzen aus japanischer Kultur zurück. Carl Peter Thunberg beschrieb sie 1784 zunächst als Ilex japonica. Augustin-Pyrame de Candolle stellte sie 1821 als Mahonia japonica in die Gattung Mahonia.

Wuchs und Blätter

Mahonia japonica wächst immergrün als aufrechter, im Alter breitbuschiger Strauch. Je nach Standort und Alter erreicht sie ungefähr 1,5 bis 2,5 m Höhe und kann sich ähnlich breit entwickeln.

Besonders auffällig sind die großen, gefiederten Blätter. Sie können mehrere Dezimeter lang werden und bestehen aus zahlreichen festen, ledrigen Fiederblättchen.

Die einzelnen Fiederblättchen sind dunkelgrün, häufig glänzend und besitzen einen deutlich gezähnten bis dornig gezähnten Rand. Dadurch entsteht das markante, beinahe architektonische Erscheinungsbild des Strauches.

Die immergrüne Belaubung bleibt auch während des Winters erhalten. Bei Kälte und starker Sonneneinstrahlung können sich einzelne Blätter verfärben oder Schäden davontragen.

Blüte und Früchte

Eine Besonderheit von Mahonia japonica ist ihre ungewöhnlich frühe Blütezeit. Abhängig von Klima und Witterung erscheinen die Blüten vom Spätherbst beziehungsweise Winter bis in das zeitige Frühjahr.

Die kleinen gelben Blüten sitzen in mehreren langen, ausgebreiteten bis überhängenden Trauben an den Enden der Triebe. Einzelne Blütenstände können etwa 20 bis 25 cm Länge erreichen.

Die Blüten besitzen einen deutlich wahrnehmbaren Duft. Gerade an milden Wintertagen kann dieser bereits aus einiger Entfernung auffallen.

Nach erfolgreicher Befruchtung entwickeln sich eiförmige, dunkel blauviolette bis fast schwarze Früchte mit bläulicher Bereifung. Die Fruchtbildung kann je nach Standort, Witterung und Bestäubungsverhältnissen unterschiedlich stark ausfallen.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Die Geschichte von Mahonia japonica ist ungewöhnlich verwickelt. Obwohl ihr Name unmittelbar an Japan denken lässt, gilt sie dort als alte Kulturpflanze und nicht als sicher nachgewiesene ursprüngliche Wildpflanze.

Zusätzliche Verwirrung entstand im 19. Jahrhundert durch Mahonia bealei. Pflanzen dieser chinesischen Art gelangten durch den schottischen Pflanzensammler Robert Fortune nach Europa und wurden zeitweise unter dem Namen Berberis japonica verbreitet.

Später exportierten japanische Gärtnereien wiederum die echte Mahonia japonica, bezeichneten diese aber teilweise als Berberis bealei. Dadurch wurden beide Arten in europäischen Gärten über Jahrzehnte miteinander verwechselt.

Erst botanische Untersuchungen im frühen 20. Jahrhundert sorgten für eine klarere Trennung. Dennoch finden sich bis heute Pflanzen und ältere Literaturangaben, bei denen Mahonia japonica und Mahonia bealei nicht zuverlässig auseinandergehalten wurden.

Hinzu kommt, dass beide Arten in Kultur miteinander hybridisieren können. Manche Gartenpflanzen lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres einer der beiden Arten eindeutig zuordnen.

Standort und Pflege

Mahonia japonica wächst in Sonne, Halbschatten und Schatten. Besonders gut eignet sie sich für halbschattige bis schattige Standorte mit humusreichem, frischem bis mäßig feuchtem und gut durchlässigem Boden.

Auch hinsichtlich des pH-Wertes ist sie anpassungsfähig und kann auf sauren, neutralen und alkalischen Böden kultiviert werden.

An sonnigen Standorten sollte der Boden nicht zu stark austrocknen. Ein Platz, der vor kalten austrocknenden Winden und intensiver Wintersonne geschützt ist, kann dazu beitragen, das immergrüne Laub während des Winters schöner zu erhalten.

Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich. Zu groß oder im unteren Bereich kahl gewordene Exemplare können ausgelichtet werden. Dabei lassen sich einzelne ältere Triebe tief zurücknehmen, um jüngeren Trieben Platz zu verschaffen.

Klimatische Aspekte

Die Royal Horticultural Society bewertet Mahonia japonica mit der Winterhärtestufe H5. Dies entspricht einem Temperaturbereich von ungefähr –15 bis –10 °C.

Die bisherige pauschale Angabe WHZ 5–8 wäre deshalb zu optimistisch, insbesondere am kalten Ende der Skala. Für sehr winterkalte Regionen sollte die Art nicht ohne Einschränkung als vollständig frosthart beschrieben werden.

Bei immergrünen Gehölzen spielt außerdem nicht nur die absolute Tiefsttemperatur eine Rolle. Gefrorener Boden, Wintersonne und trockener Wind können dazu führen, dass über die Blätter weiterhin Wasser verloren geht, während die Wurzeln kein Wasser aufnehmen können.

Ein halbschattiger, windgeschützter Standort kann deshalb in kalten Regionen günstiger sein als eine völlig offene, sonnige Lage.

Praxistipp

Der Duft ist einer der schönsten Gründe, Mahonia japonica nicht irgendwo in den hintersten Winkel des Gartens zu setzen. Ein geschützter Platz in der Nähe eines Weges oder Eingangs macht es möglich, die Winterblüte und ihren Duft tatsächlich wahrzunehmen.

Auch unter größeren Gehölzen kann die Art interessant sein, denn sie verträgt deutlich mehr Schatten als viele andere immergrüne Blütensträucher.

Für ein dauerhaft schönes Blattbild ist ein Platz mit etwas Schutz vor Wintersonne und austrocknendem Wind häufig günstiger als eine völlig freie Lage.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    gelb

Blütezeit

Blütezeit
    Januar

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    sonnig bis halbschattig
Mahonia japonica - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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Impressionen

Ein paar Einblicke in unser Arbortum und die Gärtnerei aus dem Jahr 2024. Wenn Sie gern selbst einmal schauen möchten schreiben Sie uns eine Mail - wir nehmen uns dann gern für Sie Zeit.

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