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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Ophiopogon intermedius (Synonym: Ophiopogon wallichianus) gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae, Unterfamilie Nolinoideae) und ist eine asiatische Wald- und Gebirgsstaude. Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von Afghanistan über den Himalaya bis nach Südwestchina. Die Art kommt dort in Höhenlagen bis etwa 3000 m vor.
Ein gebräuchlicher deutscher Name ist „Himalaya-Schlangenbart“. Der Name „Schlangenbart“ bezieht sich auf die schmalen, grasartigen Blätter.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Ophiopogon intermedius wächst als immergrüne, grasartige Staude. Sie breitet sich durch kurze Ausläufer aus und kann dadurch relativ schnell eine dichte, geschlossene Bodendecke bilden. Der Wuchs ist niedrig, horstig bis teppichbildend und eignet sich gut zur Unterpflanzung.
Die Blätter sind schmal, riemenförmig und meist dunkelgrün. Durch die immergrüne Belaubung bleibt die Pflanze auch im Winter attraktiv.
Die Blüten erscheinen über dem Laub. Sie sind klein, weiß und oft leicht helllila überhaucht. Die Blütenstände stehen locker auf kurzen Stielen und wirken eher fein als auffällig.
Nach der Blüte können sich kleine, rundliche Beeren bilden, die je nach Reife dunkel ausfärben können. In der Gartenpraxis stehen jedoch vor allem Laub und Bodendeckerwirkung im Vordergrund.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Diese Art ist eine sehr robuste Alternative zu klassischen Schattenbodendeckern. Durch die Herkunft aus Gebirgsregionen besitzt sie eine gute Anpassungsfähigkeit und eignet sich besonders für schattige Pflanzungen, in denen ein immergrüner, ruhiger Bodenteppich gesucht wird.
Durch die dichte Ausläuferbildung kann sie in geeigneten Böden schnell Flächen schließen und wirkt dadurch sehr ordentlich und pflegeleicht.
Standort & Pflege
Geeignet sind halbschattige bis schattige Standorte, besonders unter Bäumen und Sträuchern. Die Art gilt als anspruchslos, bevorzugt jedoch humusreiche, lockere Böden.
Der Boden sollte gleichmäßig frisch sein. Kurze Trockenphasen werden meist toleriert, längere Trockenheit führt jedoch zu schwächerem Wuchs und weniger dichter Bodendeckung.
Im Frühjahr können alte oder beschädigte Blätter bei Bedarf zurückgeschnitten werden. Eine Mulchschicht aus Laubkompost unterstützt die Humusversorgung und entspricht dem natürlichen Waldstandort.
Klimatische Aspekte
Die Winterhärte wird häufig im Bereich WHZ 7 bis 9 angegeben. In geschützten Lagen ist die Art meist zuverlässig, in raueren Regionen kann sie von einem windgeschützten Standort und einem humosen, nicht zu trockenen Boden profitieren.
Kritisch sind weniger Frostspitzen als winterliche Trockenheit in Kombination mit kaltem Wind.
Praxistipp
Diese Art eignet sich besonders für schattige Gehölzränder, unter laubabwerfenden Sträuchern und als ruhiger Bodendecker in Waldgärten. Für eine schnelle Flächendeckung ist eine Pflanzung in Gruppen empfehlenswert. Eine Mulchschicht aus Laubkompost hält den Boden humos und verbessert die Etablierung deutlich.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
Früchte
Besonderes
-
schwarze Beeren
Boden
-
nicht zu trocken
-
frisch
Standort
-
Halbschatten
-
Schatten
-
lichter Schatten
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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