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Phillyrea angustifolia var.rosmarinifolia - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Steinlinde

Phillyrea angustifolia var.rosmarinifolia

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Strauch
Vermehrungshinweis
    in Vermehrung

4.8 (50 reviews)

€ 8,50

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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.

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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.



Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Phillyrea angustifolia f. rosmarinifolia, die Rosmarinblättrige Steinlinde, gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Sie ist damit eng mit Olive, Liguster, Flieder und Osmanthus verwandt. Mit den eigentlichen Linden der Gattung Tilia hat sie trotz ihres deutschen Namens nichts zu tun.

Die Art stammt aus dem westlichen und zentralen Mittelmeergebiet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Portugal, Spanien und Südfrankreich über Italien und die westlichen Balkanregionen bis nach Nordafrika und auf die Kanarischen Inseln. Dort wächst sie in immergrünen Gebüschen, lichten Wäldern und anderen warmen, oft steinigen Landschaften.

Der Gattungsname Phillyrea geht auf den antiken griechischen Pflanzennamen philyra zurück. Welche Pflanze damit ursprünglich genau gemeint war, lässt sich heute nicht immer eindeutig bestimmen. Angustifolia bedeutet „schmalblättrig“, während rosmarinifolia auf die Ähnlichkeit der Blätter mit Rosmarin verweist.

Wuchs und Blätter

Die Rosmarinblättrige Steinlinde wächst langsam zu einem dicht verzweigten, rundlichen Strauch heran. Sie erreicht gewöhnlich etwa 1–1,5 m Höhe und eine ähnliche Breite. Damit bleibt sie deutlich kleiner und kompakter als die gewöhnliche Phillyrea angustifolia.

Die immergrünen Blätter sind ungewöhnlich schmal, linealisch und ledrig. Mit ihrer dunkelgrünen Farbe und der dichten Anordnung an den Zweigen erinnern sie tatsächlich ein wenig an Rosmarin. Die Pflanze bewahrt dadurch auch im Winter eine klare und ruhige Kontur.

Blüte

Im natürlichen Verbreitungsgebiet kann die Blüte bereits im März beginnen. In gemäßigten europäischen Gärten öffnen sich die kleinen Blüten meist im Mai und Juni.

Die cremeweißen bis blass gelblichen Blüten stehen in kleinen Gruppen in den Blattachseln. Sie sind einzeln betrachtet recht unscheinbar, erscheinen jedoch zahlreich und verströmen einen angenehm süßlichen Duft. Die Steinlinde gehört damit zu jenen Pflanzen, deren Blüte man häufig zuerst riecht und erst anschließend genauer sucht.

Früchte

Nach warmen Sommern können kleine, rundliche Steinfrüchte entstehen. Sie färben sich während der Reife zunächst rötlich und später dunkelviolett bis beinahe schwarz. Mit etwa 5–7 mm Durchmesser erinnern sie an winzige Oliven.

Der Fruchtansatz kann außerhalb des Mittelmeerraumes je nach Witterung und Standort unterschiedlich ausfallen. Der hauptsächliche Zierwert liegt deshalb im immergrünen, fein strukturierten Laub und im dichten Wuchs.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Steinlinden gehören zu den charakteristischen Gehölzen der mediterranen Hartlaubvegetation. Ihre festen, ledrigen Blätter sind an intensive Sonneneinstrahlung und längere trockene Perioden angepasst.

Im Mittelmeerraum werden Steinlinden seit Langem für frei wachsende oder geschnittene Hecken verwendet. Die rosmarinblättrige Form eignet sich durch ihren langsamen, kompakten Aufbau besonders gut für niedrige Einfassungen und Formgehölze. Sie vermittelt die Wirkung einer kleinen Olive, ohne im Alter deren Platzbedarf zu entwickeln.

Standort und Pflege

Ideal ist ein sonniger, warmer und vor kalten Winterwinden geschützter Standort. Leichter Halbschatten wird vertragen, führt jedoch häufig zu einem etwas lockereren Wuchs.

Die Pflanze ist hinsichtlich der Bodenart recht anpassungsfähig. Sandige, lehmige und auch kalkhaltige Böden sind geeignet, sofern das Wasser zügig abfließen kann. Entscheidend ist eine gute Drainage, besonders während des Winters. Schwere, dauerhaft nasse Böden sind ungeeignet.

Junge Pflanzen benötigen während der Anwachsphase regelmäßig Wasser. Später kommt die Steinlinde mit vorübergehenden Trockenperioden gut zurecht. Im Kübel sollte der Wurzelballen zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen, aber nicht vollständig austrocknen.

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Soll die Pflanze als kleine Hecke oder Formgehölz wachsen, kann sie im Frühsommer nach der Blüte leicht geschnitten werden. Auch einzelne störende oder überlange Triebe lassen sich zu diesem Zeitpunkt gut korrigieren.

Klimatische Aspekte

WHZ: etwa 7–9

Die Rosmarinblättrige Steinlinde ist robuster, als ihr mediterranes Erscheinungsbild vermuten lässt. Gut eingewurzelte Pflanzen können an geschützten Standorten kurzzeitig Temperaturen von etwa −12 bis −15 °C überstehen. Entscheidend sind jedoch ein durchlässiger Boden und Schutz vor kalten, austrocknenden Winden.

Junge Pflanzen sollten in den ersten Wintern mit Reisig oder einem luftdurchlässigen Vlies geschützt werden. In rauen Regionen empfiehlt sich die Kübelkultur mit einer hellen, kühlen Überwinterung. Kübel dürfen im Winter nicht ungeschützt durchfrieren.

Kritischer als sommerliche Hitze ist die Verbindung aus strengem Frost, Wintersonne und gefrorenem Boden. Da das immergrüne Laub weiterhin Wasser verdunstet, sollte an frostfreien Tagen bei Bedarf gegossen werden.

Praxistipp

Durch ihren kompakten Wuchs eignet sich die Rosmarinblättrige Steinlinde für sonnige Vorgärten, geschützte Innenhöfe, niedrige Hecken und größere Pflanzgefäße. Sie lässt sich hervorragend mit Zistrosen, Lavendel, Rosmarin und silberlaubigen Stauden kombinieren.

Wer das Aussehen einer kleinen Olive schätzt, aber weder einen Baum noch ein alljährliches Winterquartier-Manöver mit schwerem Kübel einplanen möchte, findet hier eine erfreulich handliche Verwandte.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütezeit

Früchte

Früchte
  • klein

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Duftend
Besonderes
    immergrün

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    sonnig bis halbschattig
Standort 2
    windgeschützt
Standort
    warm
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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