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Pinus armandii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Pinus armandii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten

Davidskiefer

Pinus armandii

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Baum
Vermehrungshinweis
    in Produktion

4.8 (50 reviews)

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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.

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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.



Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Herkunft und Einordnung

Pinus armandii gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und zählt innerhalb der Gattung Pinus zu den fünfnadeligen Weißkiefern. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt vor allem in China und reicht bis in den Norden Myanmars; auch Taiwan gehört zum natürlichen Areal der Art. Sie wächst dort in Gebirgsregionen und Flusstälern und steigt in China bis in Höhenlagen von etwa 3.300 m.

Als deutscher Name wird Chinesische Weißkiefer verwendet. Er bezieht sich sowohl auf ihr hauptsächliches Herkunftsgebiet als auch auf ihre Zugehörigkeit zu den Weißkiefern. Im Englischen findet man die Bezeichnungen „Chinese White Pine“ und „Armand Pine“.

Wuchs und Blätter

Pinus armandii entwickelt sich zu einem immergrünen, mittelgroßen bis großen Baum. An ihren Naturstandorten kann sie etwa 35 m Höhe erreichen. In Kultur und insbesondere in Mitteleuropa bleibt sie meist deutlich kleiner. Junge Bäume besitzen häufig eine regelmäßige, kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter breiter und lockerer wird.

Besonders charakteristisch ist die Benadelung. Die Nadeln stehen zu fünft in einem Bündel und werden meist etwa 8 bis 15 cm lang. Sie sind schlank, vergleichsweise weich und häufig leicht überhängend. Ihre grüne bis graugrüne Färbung wird durch helle Spaltöffnungslinien ergänzt, wodurch die Benadelung einen feinen, teilweise fast silbrig schimmernden Eindruck erhalten kann.

Blüte und Früchte

Die männlichen Pollenzapfen erscheinen im Frühjahr. Die weiblichen Zapfen benötigen etwa zwei Vegetationsperioden bis zur Reife. Sie sind kräftig gebaut, zunächst grün und färben sich mit zunehmender Reife gelblich bis braun. Je nach Herkunft und Varietät können sie deutlich über 15 cm Länge erreichen.

Die vergleichsweise großen Samen besitzen keinen oder nur einen sehr kleinen Flügel. Samen von Pinus armandii werden in Teilen Chinas traditionell genutzt und auch als Nahrungsmittel gehandelt. Sie sind jedoch nicht mit den klassischen mediterranen Pinienkernen von Pinus pinea gleichzusetzen.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Hinter dem botanischen Namen dieser Kiefer steckt eine kleine Geschichte aus der großen Zeit der botanischen Erforschung Chinas. Das Artepitheton armandii erinnert an den französischen Missionar und Naturforscher Père Armand David (1826–1900).

David verbrachte viele Jahre in China und schickte Tausende Pflanzen- und Tierbelege nach Europa. Sein Name begegnet deshalb bis heute bei zahlreichen asiatischen Pflanzen und Tieren. Besonders bekannt sind der Davidshirsch (Elaphurus davidianus) und seine Rolle bei der wissenschaftlichen Bekanntmachung des Großen Pandas in Europa.

Pinus armandii sammelte David 1873 in der chinesischen Provinz Shaanxi. Der französische Botaniker Adrien René Franchet beschrieb die Art 1884 wissenschaftlich und benannte sie zu Ehren Davids.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelangten Samen nach Europa. Bereits in den 1890er Jahren wurden Pflanzen unter anderem in Frankreich und in den Royal Botanic Gardens, Kew, kultiviert. Damit gehört die Chinesische Weißkiefer zu den ostasiatischen Gehölzen, die während der botanischen Entdeckungsreisen des 19. Jahrhunderts Eingang in europäische Gehölzsammlungen fanden.

Standort und Pflege

Pinus armandii bevorzugt einen sonnigen Standort und einen gut durchlässigen Boden. Geeignet sind insbesondere sandige bis lehmige Substrate mit saurer bis neutraler Bodenreaktion.

Nach guter Einwurzelung kommt die Art auch mit zeitweise trockeneren Bedingungen zurecht. Problematischer sind dauerhaft vernässte und schlecht durchlüftete Böden. Besonders auf schweren Standorten sollte deshalb auf einen guten Wasserabzug geachtet werden.

Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich. Die natürliche Wuchsform entwickelt sich am schönsten, wenn dem Baum ausreichend Platz zur Verfügung steht.

Klimatische Aspekte

Durch ihre Herkunft aus teilweise hoch gelegenen Gebirgsregionen ist Pinus armandii an ausgeprägte jahreszeitliche Temperaturunterschiede angepasst. Angaben zur Winterhärte unterscheiden sich allerdings zwischen den Quellen und dürften auch von der Herkunft des jeweiligen Pflanzenmaterials abhängen.

Die Royal Horticultural Society führt die Art mit der Winterhärtestufe H5, während andere internationale Quellen eine höhere Frosthärte angeben. Eine pauschale Zuordnung zu einer sehr niedrigen Winterhärtezone erscheint deshalb für die Art nicht sinnvoll.

Junge Pflanzen profitieren in raueren Lagen von einem etwas geschützten Standort. Wichtig ist besonders während der kalten Jahreszeit ein Boden, aus dem überschüssiges Wasser zuverlässig ablaufen kann.

Praxistipp

Am schönsten wirkt Pinus armandii als frei stehender Solitär. Mit ausreichend Platz kommen die langen, weichen Nadelbüschel und die im Alter lockerer werdende Krone besonders gut zur Geltung.

Auf schweren oder im Winter nassen Böden empfiehlt es sich, die Kiefer etwas erhöht zu pflanzen und die Bodenstruktur gegebenenfalls durch mineralisches Material zu verbessern. Aufgrund ihrer späteren Größe ist sie vor allem für größere Gärten, Parkanlagen und Gehölzsammlungen interessant.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütezeit

Früchte

Besonderes

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    anspruchslos
Pinus armandii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
Pinus armandii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten

Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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