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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Polygonatum hookeri gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist in den Gebirgsregionen Asiens heimisch, vor allem im Himalaya-Raum und angrenzenden Teilen Westchinas. Dort wächst die Art in kühlen, humosen Bergwäldern und in schattigen, frischen Lagen.
Ein gebräuchlicher deutscher Name ist Zwerg-Salomonssiegel.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Polygonatum hookeri ist eine extrem niedrig bleibende, ausdauernde Waldstaude und erreicht meist nur etwa 5–10 cm Höhe. Sie treibt vergleichsweise spät im Frühjahr aus, gilt aber als zuverlässig und langlebig, wenn der Standort passt.
Die Pflanze wächst aus einem kurzen Rhizom und bildet mit der Zeit kleine, dichte Horste.
Eine Besonderheit innerhalb der Gattung sind die eher aufrecht stehenden Blüten. Diese erscheinen im Frühjahr und wirken trotz der geringen Größe sehr elegant.
Früchte werden in Kultur selten als Ziermerkmal genutzt, können sich aber bei guter Entwicklung ausbilden.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Während viele Polygonatum-Arten überhängende Triebe und hängende Blüten besitzen, wirkt Polygonatum hookeri fast wie ein „Miniatur-Salomonssiegel“ für Sammler und Waldgartenfreunde. Die sehr geringe Höhe macht die Art besonders interessant für feine Schattenpflanzungen, Töpfe, Tröge oder alpine Waldgärten.
Durch den späten Austrieb ist sie zudem eine Staude, die im Frühjahr nicht „zu früh“ von Spätfrösten erwischt wird.
Standort & Pflege
Ideal sind halbschattige bis schattige Waldstandorte mit humosem, lockerem, gleichmäßig feuchtem Boden. Sehr günstig ist ein Laubmulch, der Feuchtigkeit hält und den natürlichen Waldboden nachbildet.
Trockenheit im Sommer sollte vermieden werden. Staunässe ist ebenfalls ungünstig, besonders im Winter.
Die Pflanze ist pflegeleicht, wenn der Standort stimmt. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, da sie im Herbst einzieht.
Klimatische Aspekte
Als Gebirgspflanze ist Polygonatum hookeri grundsätzlich kühle Sommer und winterliche Kälte gewohnt. In Mitteleuropa ist die Art meist ausreichend winterhart, solange sie nicht in winterlicher Nässe steht und der Boden humos und durchlässig bleibt.
Praxistipp
Polygonatum hookeri eignet sich perfekt für den „feinen Vordergrund“ im Schattenbeet: zwischen kleinen Farnen, Trillium, Jeffersonia, Hepatica oder Mukdenia. Besonders schön wirkt sie, wenn sie nicht einzeln steht, sondern in kleinen Gruppen gepflanzt wird, damit die Miniaturwirkung wirklich zur Geltung kommt.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
April
Früchte
Besonderes
-
Hummel und/oder Bienenweide
Boden
-
humos
-
feucht
Standort
-
halbschattig
-
schattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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