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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Quercus chrysolepis ist eine immergrüne Eichenart aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae), die im Süden und Südwesten der USA heimisch ist, insbesondere in Kalifornien, Arizona und angrenzenden Regionen. In ihrer Heimat ist sie die am weitesten verbreitete Eichenart Kaliforniens und kommt dort in einer Vielzahl von Standorten vor, von trockenen Hügeln bis zu schattigen, feuchteren Schluchtlandschaften.
Der deutsche Trivialname ist „Goldblätter-Eiche“ bzw. „Goldrinden-Eiche“, abgeleitet von der teils goldenen, schuppigen Rinde junger Triebe. Der botanische Artname chrysolepis bedeutet „goldene Schuppen“ (altgriechisch chrysos = Gold, lepis = Schuppe).
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Quercus chrysolepis wächst in der Natur als mittelgroßer bis großer Baum, kann aber in kühleren, trockeneren Kulturbedingungen auch strauchförmig erscheinen. In der Heimat werden Exemplare häufig deutlich über 10–15 m hoch, unter Gartenbedingungen und in weniger optimalen Lagen bleibt die Wuchshöhe deutlich geringer, oft im Bereich von mehreren Metern, abhängig von Klima, Boden und Pflege.
Das Laub ist immergrün, ledrig und oberseits glänzend dunkelgrün. Die Blätter sind variabel geformt, im oberen Bereich meist gezähnt bis dornig, teils mit kräftigen Spitzen an den Rändern. Die Unterseite der Blätter ist heller und kann filzig behaart sein, wodurch ein deutlicher Kontrast entsteht.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr. Wie bei anderen Eichen erscheinen männliche Kätzchen und weibliche Blüten getrennt an derselben Pflanze. Die Bestäubung erfolgt überwiegend durch Wind.
Nach erfolgreicher Bestäubung reifen im Herbst die charakteristischen Eicheln. Diese haben typischerweise eine ovale Form und einen stacheligen bis schuppenartigen Fruchtbecher (Cupule).
Besonderheit/Kulturgeschichte
Quercus chrysolepis besitzt in den Kulturen der indigenen Völker des südwestlichen Nordamerika große Bedeutung. Die Eicheln dieser Art enthalten Tannine und galten nach angemessener Aufbereitung als Grundnahrungsmittel. Durch Auslaugen der Bitterstoffe wurden die gekochten oder zermahlenen Eicheln verzehrfähig gemacht. In vielen Stammeskulturen wurden sie zu Mehl verarbeitet oder als breiartige Nahrungsbasis genutzt.
Der Samen dieser Art wurde auch traditionell geröstet und als Ersatz für Kaffee getrunken, eine Nutzung, die ethnobotanisch gut belegt ist.
Im Gartenbau ist Quercus chrysolepis wegen seiner Trockenresistenz, seiner immergrünen Struktur und seines hohen ökologischen Wertes für Wildtiere interessant.
Standort & Pflege
Quercus chrysolepis toleriert eine große Bandbreite an Standorten und Böden, ist jedoch besonders an trockene, gut drainierte Substrate angepasst. Die Art ist äußerst trockenresistent, braucht jedoch in den ersten Jahren Schutz, insbesondere vor Winterkälte und Wind, da junge Triebe empfindlich gegenüber Austrocknung sind. In kühleren Regionen empfiehlt sich ein gemulchter Boden und ein windgeschützter Standort, um die Austrocknung im Winter zu minimieren.
Während sie in der Natur auch in feuchteren Mikrohabitaten wächst – etwa in Nähe von Bächen und in kühlen Schluchten, ist in im Garten eine gute Drainage und ausreichende Feuchthaltung in der Anwachsphase vorteilhaft. Später zeigt die Art eine sehr hohe Toleranz gegenüber Trockenheit.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich; wenn er aus gestalterischen Gründen erfolgt, sollte er im späten Winter oder zeitigen Frühjahr stattfinden.
Klimatische Aspekte
Die Art ist für trockene bis mäßig feuchte Klimazonen gut geeignet und zeigt eine bemerkenswerte Anpassung an mediterrane Bedingungen mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. In gemäßigten Sommern wächst sie zufriedenstellend, solange Frostspitzen im Winter nicht zu stark ausfallen. Obwohl sie in ihrer Heimat als winterhart gilt, kann in gemäßigten bis kühleren Mitteleuropa ein leichter Winterschutz in den ersten Jahren sinnvoll sein, bis die Wurzeln gut etabliert sind.
Praxistipp
Für Gärten mit mediterranem oder trockenem Charakter ist Quercus chrysolepis eine robuste und strukturstarke Gehölzart. Junge Pflanzen profitieren vom Schutz im ersten Winter durch Mulch und einen windgeschützten Standort. In Kombination mit trockenheitsverträglichen Sträuchern und Stauden entsteht ein ökologisch wertvoller, ganzjährig strukturierter Pflanzverband.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
gelb
Blütezeit
-
April
Früchte
Besonderes
Boden
-
anspruchslos
-
toleriert Trockenheit
Standort
-
halbschattig
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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