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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Quercus fabrei ist eine Eichenart aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie stammt aus Ostasien und ist in China verbreitet; in der Literatur wird sie zudem im weiteren Umfeld der ostasiatischen Eichenflora geführt. Im Gartenbau gehört sie zu den eher selten kultivierten asiatischen Eichenarten.
Ein fester deutscher Trivialname ist nicht allgemein etabliert. Meist wird sie schlicht unter dem botanischen Namen geführt.
Der Artname fabrei ehrt den französischen Missionar und Botaniker Pierre Jean Marie Delavay Fabre (bzw. Fabre als Sammlername), dessen Name in mehreren ostasiatischen Pflanzenarten weiterlebt.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Quercus fabrei wächst als mittelgroßer bis großer Laubbaum und kann in geeigneten Klimaten bis etwa 20 m Höhe erreichen. Der Aufbau ist baumtypisch, mit einer in der Jugend eher aufrechten und später breiter werdenden Krone.
Die Blätter sind obovat-länglich bis elliptisch. Charakteristisch sind 6–10 rundliche Lappen, wodurch die Blattform weicher wirkt als bei vielen tief gelappten Roteichen. Die Blattoberseite ist grün, die Unterseite deutlich filzig behaart und grautonig. Dieses Merkmal ist im Austrieb und bei Wind besonders gut sichtbar und gibt dem Laub eine zweifarbige Wirkung.
Die jungen Zweige sind gelblich behaart. Mit zunehmendem Alter werden sie aschgrau bis bräunlich und verlieren den auffälligen Flaum.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr. Wie bei Eichen üblich erscheinen männliche Blüten als Kätzchen, während die weiblichen Blüten klein und unscheinbar sind. Die Bestäubung erfolgt über Wind.
Die Eicheln werden im Herbst ausgebildet. Sie sind etwa 2 cm lang und sitzen in einem typischen, schuppigen Fruchtbecher.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Quercus fabrei gehört zu den ostasiatischen Eichenarten, die vor allem botanisch und dendrologisch interessant sind, weil sie eine Kombination aus:
-
weich gelapptem Laub
-
filzig-grauer Blattunterseite
-
auffälligem, behaartem Jungtrieb
zeigen. Dadurch besitzt die Art einen eigenständigen Charakter, der sich klar von den in Mitteleuropa häufig gepflanzten Eichen unterscheidet.
Im Gegensatz zu klassischen Parkeichen ist Quercus fabrei im Handel selten. Sie ist daher eher ein Gehölz für Sammlungen, dendrologische Pflanzungen und Gärten, in denen gezielt ungewöhnliche Eichenarten etabliert werden.
Standort & Pflege
Die Art gilt als relativ tolerant und gedeiht auf jedem guten Gartenboden. Ideal sind tiefgründige, nährstoffreiche, humose bis lehmige Böden mit guter Wasserspeicherung, ohne Staunässe.
Der Standort kann sonnig bis halbschattig sein. In voller Sonne wird die Krone meist dichter und der Austrieb kräftiger. Halbschatten wird toleriert, kann aber zu etwas lockerem Wuchs führen.
In den ersten Standjahren ist eine gleichmäßige Wasserversorgung empfehlenswert, bis der Baum tief genug eingewurzelt ist. Später sind Eichen in der Regel deutlich stabiler gegenüber sommerlichen Trockenphasen.
Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich. Wie bei den meisten Eichen ist es sinnvoll, den Baum früh auf eine klare Kronenstruktur zu erziehen, wenn ein gerader Stamm gewünscht ist.
Klimatische Aspekte
Da es sich um eine ostasiatische Eiche handelt, ist die Winterhärte in Mitteleuropa vor allem von Herkunft und Standort abhängig. In vielen Fällen sind asiatische Eichenarten in geschützten Lagen gut kultivierbar, reagieren jedoch empfindlicher auf sehr späte Fröste im Austrieb.
Ein Standort mit guter Bodenversorgung und ohne extreme Winterwinde verbessert die Ausfallsicherheit deutlich. In sehr rauen Lagen kann die Etablierung langsamer verlaufen.
Praxistipp
Quercus fabrei wirkt besonders überzeugend als Solitär, wenn das zweifarbige Laub (grüne Oberseite, graufilzige Unterseite) sichtbar werden kann. Ein Standort mit tiefgründigem Boden unterstützt kräftigen Austrieb und eine stabile Kronenentwicklung. In den ersten 2–3 Jahren ist eine gute Wasserversorgung im Sommer wichtiger als bei vielen heimischen Eichenarten.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
Blütezeit
Früchte
Besonderes
Boden
-
anspruchslos
-
normal
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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