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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Quercus ilicifolia ist eine sommergrüne Eichenart aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie stammt aus dem östlichen Nordamerika und ist in den USA sowie in Kanada verbreitet. Das natürliche Vorkommen reicht von Ontario bis in den Bereich North Carolina.
In englischsprachiger Literatur ist sie als „bear oak“ bekannt. Ein fester deutscher Trivialname ist nicht überall etabliert; gelegentlich wird sie als „Bären-Eiche“ geführt. Der botanische Artname ilicifolia bedeutet „mit Steineichen-Blättern“ (Bezug auf Quercus ilex), da die Blattform mit ihren stacheligen Lappen an immergrüne Steineichen erinnern kann.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Quercus ilicifolia wächst als kleiner Baum oder großer Strauch. In Kultur werden häufig etwa 5–7 m Höhe erreicht, teils bleibt sie auch deutlich niedriger und wächst strauchförmig. Der Habitus ist oft mehrstämmig und buschig, besonders wenn die Pflanze in der Jugend zurückfriert oder aus dem Stock austreibt.
Die Blätter sind relativ klein, ledrig wirkend und meist unregelmäßig gelappt. Die Lappen besitzen häufig stachelige Spitzen, was der Art ein charakteristisches, „stechendes“ Erscheinungsbild verleiht.
Im Herbst zeigt die Art eine sehr attraktive Färbung. Typisch sind intensive Orange- bis Rot-Töne, die besonders in sonnigen Lagen stark ausgeprägt sind. Dieser Herbstaspekt gehört zu den wichtigsten Zierwerten der Art.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr. Männliche Blüten erscheinen in Kätzchen, weibliche Blüten sind klein und unscheinbar. Die Bestäubung erfolgt durch Wind.
Die Früchte sind Eicheln, die im Herbst reifen. Sie werden von Wildtieren genutzt und tragen zur ökologischen Bedeutung der Art bei.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Quercus ilicifolia ist in ihrer Heimat vor allem eine Art trockener, sandiger und nährstoffarmer Standorte. Sie spielt dort eine wichtige Rolle in offenen Eichenlandschaften, in Buschformationen und als Pioniergehölz nach Störungen wie Feuer.
Im Gartenbau ist sie außerhalb Nordamerikas eher selten, besitzt aber mehrere Eigenschaften, die sie interessant machen:
-
kompakte Endgröße im Vergleich zu großen Parkeichen
-
sehr gute Winterhärte
-
hohe Standorttoleranz
-
auffällige Herbstfärbung
Sie eignet sich dadurch gut für naturnahe Pflanzungen und für Gärten, in denen ein robustes, kleiner bleibendes Gehölz mit starkem Herbstaspekt gesucht wird.
Standort & Pflege
Die Art ist ausgesprochen anspruchslos. Sie wächst in gutem Gartenboden zuverlässig, toleriert aber auch leichtere, sandige oder eher magere Böden.
Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. In voller Sonne ist der Wuchs meist kompakter, und die Herbstfärbung fällt deutlich intensiver aus. Halbschatten wird vertragen, kann aber die Färbung etwas abschwächen.
Staunässe ist ungünstig. Ansonsten ist die Pflege sehr unkompliziert. Ein Schnitt ist nicht erforderlich, wird aber vertragen. Durch den häufig mehrstämmigen Wuchs kann sie bei Bedarf ausgelichtet werden.
Klimatische Aspekte
Quercus ilicifolia gilt als extrem winterhart und wird häufig bis USDA Zone 3 geführt (teilweise auch 2). Damit ist sie für sehr kalte Winter geeignet. Die Angabe WH 3a passt gut zur natürlichen Verbreitung bis in kanadische Regionen.
Da die Art aus kontinental geprägten Klimazonen stammt, ist sie gut an kalte Winter und warme Sommer angepasst. Sie gilt außerdem als relativ trockenheitsverträglich, sobald sie etabliert ist.
Praxistipp
Für maximale Herbstfärbung sollte Quercus ilicifolia sonnig stehen. Durch ihre eher geringe Endhöhe eignet sie sich auch für kleinere Gärten, in denen klassische Eichen zu groß würden. Besonders gut wirkt sie in Kombination mit Gräsern, trockenheitsverträglichen Stauden oder in naturnahen Pflanzungen, wo der buschige Wuchs und die Herbstfarben gezielt genutzt werden können.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
Blütezeit
Früchte
Besonderes
Boden
-
normal
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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