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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Quercus ithaburensis ist eine Eichenart aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet und ist heimisch von der Türkei über Syrien bis nach Israel und in den Libanon. In englischsprachiger Literatur wird sie häufig als „Tabor oak“ bezeichnet.
Der deutsche Name „Taboreiche“ bezieht sich auf den biblisch und geografisch bekannten Berg Tabor in Israel, der in der historischen und botanischen Literatur als Bezugspunkt für diese Art dient. Der Artname ithaburensis verweist ebenfalls auf diese Region.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Quercus ithaburensis wächst je nach Standort strauchig oder als mittelgroßer Baum. Unter günstigen Bedingungen erreicht sie meist etwa 10–15 m Höhe. Die Kronen bauen sich breit-oval auf und wirken oft kräftig, mit einer eher „mediterranen“ Silhouette.
Das Laub ist hart, ledrig und oberseits glänzend grün. Die Blattunterseite ist deutlich heller bis grautonig, was dem Baum bei Windbewegung eine lebendige, zweifarbige Wirkung verleiht. In milden Wintern kann das Laub teilweise wintergrün bleiben; in kühleren Regionen verhält sich die Art eher laubabwerfend bis halbimmergrün.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr. Wie bei Eichen üblich erscheinen männliche Blüten in Kätzchen, weibliche Blüten sind klein und unscheinbar. Die Bestäubung erfolgt durch Wind.
Ein besonders auffälliges Merkmal sind die Früchte: Die Eicheln sitzen in einem sehr großen, fransigen Fruchtbecher, der mit holzigen Schuppen besetzt ist. Dieser Fruchtbecher gehört zu den markantesten innerhalb der Gattung Quercus und besitzt einen hohen Zierwert, auch wenn die Eicheln nicht in jedem Klima regelmäßig ausreifen.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Die Taboreiche ist eine der charakteristischen Eichenarten des östlichen Mittelmeerraums. Sie ist dort Teil von trockenen, lichtreichen Waldgesellschaften und besitzt eine lange kulturhistorische Präsenz in Regionen, die seit Jahrtausenden besiedelt sind.
Gärtnerisch ist Quercus ithaburensis besonders interessant durch:
-
den auffallend großen, fransigen Fruchtbecher
-
das ledrige, teils wintergrüne Laub
-
die breite, ovale Kronenform
-
die gute Anpassung an zeitweise Trockenheit
Damit eignet sie sich hervorragend für mediterran inspirierte Pflanzungen und für Gärten, in denen seltene Eichenarten gesammelt werden.
Standort & Pflege
Die Art wächst auf felsigen, sandigen oder lehmigen Böden und zeigt eine relativ große Standorttoleranz. Sie bevorzugt frische Böden, kommt aber auch zeitweise mit Trockenheit zurecht, besonders wenn sie gut etabliert ist.
Ein sonniger Standort ist ideal. Dort bleibt die Krone kompakter, und die Pflanze zeigt die beste Vitalität. Halbschatten wird toleriert, ist aber weniger günstig, wenn ein kräftiger Wuchs oder regelmäßige Fruchtbildung gewünscht wird.
Staunässe ist ungünstig, besonders im Winter. In schweren Böden ist eine gute Drainage wichtig.
Ein Schnitt ist in der Regel nicht notwendig. Als Solitärbaum sollte die Art möglichst ungestört wachsen dürfen, damit sich die charakteristische Kronenform ausbilden kann.
Klimatische Aspekte
Die Winterhärte wird je nach Herkunft des Saatguts sehr unterschiedlich eingeschätzt. Häufig wird Quercus ithaburensis im Bereich USDA Zone 6–9 angegeben. Damit kann sie in vielen Regionen kultivierbar sein, ist aber deutlich standort- und herkunftsabhängig.
In Mitteleuropa sind besonders wichtig:
-
ein geschützter Standort (Windschutz)
-
gute Drainage im Winter
-
Vermeidung von Wintertrockenheit bei wintergrüner Belaubung
Junge Pflanzen sollten in den ersten Jahren geschützt werden, bis sie ein stabiles Wurzelsystem aufgebaut haben.
Praxistipp
Für eine erfolgreiche Kultur ist eine Kombination aus Sonne, Drainage und Schutz in der Jugendphase entscheidend. Besonders gut eignet sich ein warmer Platz mit mineralisch-humosem Boden, der im Winter nicht vernässt. Die Art wirkt am besten als Solitär, da die breiten Kronen und die außergewöhnlichen Fruchtbecher dann vollständig zur Geltung kommen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
unscheinbar
Blütezeit
Früchte
Besonderes
-
dekoratives Laub
Boden
-
sandig
-
lehmig
-
frisch
Standort
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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