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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Quercus muehlenbergii ist eine sommergrüne Eichenart aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie stammt aus Nordamerika und ist in weiten Teilen des östlichen und zentralen Verbreitungsraums der USA sowie in Südkanada heimisch. In englischsprachiger Literatur ist sie als Chinkapin/Chinquapin Oak bekannt und wird zur Weißeichen-Gruppe gezählt.
Ein einheitlich etablierter deutscher Trivialname ist nicht durchgehend gebräuchlich; gelegentlich findet sich „Chinquapin-Eiche“. Der Artname muehlenbergii ehrt den Botaniker Gotthilf Heinrich Ernst Mühlenberg. Der englische Name „chinkapin/chinquapin“ spielt auf die Ähnlichkeit der Blätter mit der Allegheny chinquapin (einer kastanienverwandten Pflanze) an.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Quercus muehlenbergii bildet einen aufrechten, gleichmäßig aufgebauten Baum, der mit zunehmendem Alter eine schöne rundliche Krone entwickeln kann. In der Heimat erreicht die Art große Höhen (oft deutlich über 20 m), während sie in Kultur bei uns häufig kleiner bleibt, etwa im Bereich von 12–18 m, je nach Standort und Klima.
Die Blätter sind länglich und wirken im Vergleich zu vielen „klassisch gelappten“ Eichen eher kastanienartig: mit gewelltem bis grob gezähntem Rand. Sie erscheinen glänzend blaugrün bis gelbgrün, die Unterseite ist deutlich heller, weißlichgrün und oft fein behaart. Das sorgt bei Wind für eine lebendige, zweifarbige Blattwirkung.
Die Blüte erfolgt im Frühjahr. Wie bei Eichen üblich erscheinen männliche Blüten als Kätzchen, weibliche Blüten sind klein und unauffällig. Die Bestäubung erfolgt über Wind.
Im Herbst reifen Eicheln, die meist zu zweit sitzen. Typisch ist, dass der Fruchtbecher etwa die Hälfte der Nuss umfasst. Die Früchte sind ökologisch wertvoll und werden von vielen Wildtieren genutzt.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Diese Art ist für Standorte interessant, an denen viele andere Eichen schnell „maulen“: kalk- bzw. basenreiche, teils alkalische Böden und trockene, steinige Hänge werden in der Heimat häufig besiedelt. Gleichzeitig wächst die Art in der Natur nicht nur auf trockenen Kalkrücken, sondern kann regional auch in besseren, tiefgründigeren Böden kräftig werden.
Im Gartenjournal punktet Quercus muehlenbergii vor allem durch:
-
die klare, ruhige Kronenform
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das glänzende Laub mit heller, leicht filziger Unterseite
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die sehr zuverlässige gelbe Herbstfärbung
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die bemerkenswerte Toleranz gegenüber alkalischen Böden
Standort & Pflege
Bevorzugt werden volle Sonne und gut drainierte Böden. Lehmige Substrate sind geeignet, wenn sie nicht verdichten und Wasser gut abläuft. Die Art gilt als anpassungsfähig und toleriert auch trockenere Böden, sobald sie etabliert ist.
Ein Vorteil gegenüber vielen anderen Weißeichen ist die gute Eignung für alkalische Böden. Damit ist sie eine interessante Wahl für Standorte mit höherem pH-Wert, wo andere Gehölze zu Chlorosen neigen.
In den ersten Standjahren ist regelmäßiges Wässern sinnvoll, damit sich ein tiefes Wurzelsystem entwickelt. Danach zeigt die Art eine solide Trockenheitstoleranz. Schnitt ist meist nicht nötig; bei Bedarf wird in der Jugend eine saubere Leittrieb-Erziehung bevorzugt.
Klimatische Aspekte
Quercus muehlenbergii gilt als sehr winterhart. In nordamerikanischen Angaben wird sie teils bis in sehr kalte Zonen geführt und kommt mit kontinentalen Wintern gut zurecht. Gleichzeitig ist sie an warme Sommer angepasst. Damit ist sie insgesamt eine robuste, klima-elastische Eiche.
Trockenheit wird nach der Etablierung gut toleriert, Dauervernässung ist dagegen ungünstig. Auf schweren Böden ist Drainage entscheidend, damit die Wurzeln nicht dauerhaft „nasskalt“ stehen.
Praxistipp
Für die beste Herbstfärbung und eine kompakte Krone sollte Quercus muehlenbergii sonnig stehen. Besonders geeignet ist sie für Gärten mit kalkhaltigen oder alkalischen Böden, wo andere Eichenarten oft schwächer wachsen. Ein Standort mit gutem Wasserabzug und etwas Geduld in den ersten Jahren wird belohnt: später ist das eine erstaunlich stressresistente, rundkronige Schatteneiche mit schönem Gelb im Herbst.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
Blütezeit
Früchte
Besonderes
-
geeignet für Problemstandorte
Boden
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durchlässig
-
keine Staunässe
-
kalktolerant
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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