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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Rhododendron stenopetalum ‘Linearifolium’ ist eine klein bleibende, immergrüne Rhododendron-Form aus Japan. Sie gehört zu den eher selten kultivierten Arten, die im Sortiment weniger über Masse, sondern über Eigenart glänzen: schmale Blätter, schmale Blüten und ein insgesamt sehr feiner, fast grafischer Habitus. Im Handel ist sie noch nicht so lange und längst nicht so breit vertreten wie klassische Yakushimanum- oder großblättrige Hybriden, weshalb sie eher als Liebhaber- und Sammlerpflanze gilt.
Deutsche Namensherkunft: Ein fester deutscher Trivialname ist nicht etabliert. Gelegentlich wird sie als „Spinnen-Rhododendron“ bezeichnet, was sich direkt auf die schmalen Blätter und Blüten bezieht, ist aber kein offizieller Name.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Die Sorte wächst langsam und bleibt deutlich klein. Nach etwa 10 Jahren erreicht sie meist kaum mehr als 50 cm Höhe. Der Wuchs ist dabei eher locker bis fein verzweigt und wirkt weniger „polsterartig“ als bei vielen Zwergsorten, sondern eher filigran.
Der auffälligste Punkt sind die Blätter: Sie sind sehr schmal, linealisch und wirken fast wie kleine Spinnenbeine. Genau darauf spielt auch der Sortenname ‘Linearifolium’ an. Diese Blattwirkung ist nicht nur ein Detail, sondern der zentrale Zierwert der Pflanze über das ganze Jahr.
Auch die Blütenblätter sind ungewöhnlich schmal. Die Blüten wirken dadurch sternartig, leicht „zerzaust“ und sehr elegant. Die Farbe ist leuchtend rot bis fast pink, was einen starken Kontrast zum feinen Laub bildet. Ein weiterer großer Pluspunkt: Die Sorte blüht bereits in jungen Jahren sehr reichhaltig und über einen langen Zeitraum, meist von Mai bis Juni.
Früchte sind möglich, spielen aber in der Kultur praktisch keine Rolle.
Besonderheit/Kulturgeschichte
‘Linearifolium’ ist eine Sorte, die in Pflanzungen sofort auffällt, weil sie so gar nicht nach „klassischem Rhododendron“ aussieht. Sie wirkt fast wie eine Mischung aus Bonsai-Ästhetik, japanischer Gartenlinie und einem kleinen Feuerwerk aus roten Sternblüten.
Das macht sie kulturgeschichtlich interessant: Japanische Rhododendron-Arten wurden oft nicht nur nach Blütenfarbe selektiert, sondern auch nach Form, Textur und Wirkung in kleinen Gartenräumen. Genau in diese Tradition passt ‘Linearifolium’ hervorragend.
Dass sie im Handel noch nicht sehr lange präsent ist, liegt weniger daran, dass sie neu wäre, sondern eher daran, dass sie kein „Massenartikel“ ist. Sie ist eine Sorte, die man entweder liebt oder nicht versteht. Wer sie liebt, sammelt sie.
Und ja: Diese Pflanze ist eine kleine Diva. Aber eine Diva mit Stil.
Standort & Pflege
Bevorzugt werden sonnige bis halbschattige Standorte, idealerweise am Gehölzrand und windgeschützt. Der Boden sollte humos, sauer und gleichmäßig frisch sein. Staunässe ist zu vermeiden, ebenso längere Trockenphasen. Besonders im Frühjahr während der Knospenentwicklung ist gleichmäßige Feuchte entscheidend.
Kübelhaltung ist sehr gut möglich, oft sogar die sicherste Variante in kälteren Regionen. Im Topf kann man Substrat und Feuchtigkeit besser steuern, muss aber im Sommer konsequent gießen.
Seit 2010 bei uns ausgepflanzt und mit Winterabdeckung bisher zuverlässig durchgekommen. Das zeigt ziemlich deutlich, dass sie in Mitteleuropa kultivierbar ist, wenn man ihr den richtigen Platz gibt und in kritischen Wintern schützt.
Klimatische Aspekte
Die Sorte wird meist mit Winterhärtezone 7 bis 9 angegeben. Das bedeutet: Sie ist in milden Regionen deutlich einfacher im Freiland zu halten, während sie in raueren Gegenden Schutz braucht.
Bei solchen immergrünen Arten ist nicht nur die Tiefsttemperatur entscheidend, sondern vor allem die Kombination aus Wintersonne, trockenem Wind und gefrorenem Boden. Genau hier wirkt eine Winterabdeckung oft Wunder, weil sie Verdunstung reduziert und Temperaturschwankungen abpuffert.
In Weinbauklima oder sehr geschützten Gärten kann ein Auspflanzversuch langfristig gut funktionieren. In kälteren Lagen ist Kübelkultur oder geschütztes Freiland mit Winterschutz die realistischere Strategie.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
rot
Blütezeit
Früchte
Besonderes
Boden
-
nicht zu trocken
-
humos
Standort
-
sonnig bis halbschattig
-
Kübel
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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