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Sorbus alnifolia - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Erlenblättrige Mehlbeere

Alniaria alnifolia (syn.: Sorbus alnifolia)

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
Produktdetails: bitte klicken

Wesentliches Merkmal
    Großer Baum bis 20m
Vermehrungshinweis
    kein Saatgut

4.8 (50 reviews)

€ 6,50

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Herkunft und Einordnung

Alniaria alnifolia, häufig noch unter dem Namen Sorbus alnifolia bekannt, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und stammt aus Ostasien.

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über China, Korea und Japan. Dort wächst sie in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und auf bewaldeten Berghängen.

Der Gattungsname Alniaria und das Artepitheton alnifolia beziehen sich auf die Ähnlichkeit der Blätter mit denen der Erlen (Alnus). Der Name alnifolia bedeutet entsprechend „erlenblättrig“.

Im Deutschen wird die Art gelegentlich als Erlenblättrige Mehlbeere bezeichnet. Im englischen Sprachraum ist sie als „Korean Mountain Ash“ oder „Alder-leaved Whitebeam“ bekannt.

Botanisch gehört sie zu einer Gruppe ostasiatischer Gehölze, die lange innerhalb der umfangreichen Gattung Sorbus geführt wurden. In neueren taxonomischen Bearbeitungen wird diese Gruppe als eigenständige Gattung Alniaria behandelt.

Mit ihrem eleganten Wuchs, dem glänzenden Laub und der intensiven Herbstfärbung ist sie ein bemerkenswerter Zierbaum, der in europäischen Gärten bislang nur selten anzutreffen ist.

Wuchs und Blätter

Alniaria alnifolia entwickelt sich zu einem mittelgroßen, sommergrünen Baum mit aufrechtem Stamm und einer zunächst schmalen, später rundlichen bis breit eiförmigen Krone.

In ihrer ostasiatischen Heimat kann sie Höhen von 15–20 m erreichen. Unter mitteleuropäischen Gartenbedingungen sind häufig etwa 8–12 m zu erwarten, wobei ältere Exemplare an günstigen Standorten auch größer werden können.

Die Zweige bilden eine regelmäßig aufgebaute Krone, die dem Baum eine elegante und harmonische Erscheinung verleiht.

Die wechselständig angeordneten Blätter sind einfach, elliptisch bis eiförmig und besitzen einen deutlich gesägten Blattrand.

Mit ihrer Form und der ausgeprägten Blattnervatur erinnern sie an das Laub verschiedener Erlenarten.

Im Frühjahr erscheinen die Blätter frischgrün. Während des Sommers entwickeln sie eine kräftige, auf der Oberseite häufig leicht glänzende Grünfärbung.

Der besondere Höhepunkt folgt im Herbst.

Dann verwandelt sich das Laub in ein eindrucksvolles Farbenspiel aus Goldgelb, Orange, kräftigem Rot und gelegentlich tiefem Scharlachrot.

Je nach Standort, Witterung und individueller Pflanze können unterschiedliche Farbtöne vorherrschen.

Blüte und Früchte

Im Mai, gelegentlich bis in den Juni hinein, erscheinen zahlreiche kleine, weiße Blüten.

Sie stehen in lockeren, meist etwa 6–10 cm breiten, schirmrispigen Blütenständen zusammen und bilden einen schönen Kontrast zum frischgrünen Laub.

Die einzelnen Blüten besitzen fünf weiße Kronblätter und einen Kranz heller Staubblätter.

Im Laufe des Sommers entwickeln sich kleine, rundliche bis eiförmige Apfelfrüchte, die gewöhnlich einen Durchmesser von etwa 8–12 mm erreichen.

Während der Reife nehmen sie gelbliche, orangefarbene bis rötliche Farbtöne an.

Die Früchte stehen in kleinen Gruppen zusammen und können dem Baum im Spätsommer und Herbst einen zusätzlichen Zierwert verleihen.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Die Erlenblättrige Mehlbeere gehört zu den bemerkenswerten ostasiatischen Gehölzen, die trotz ihrer attraktiven Eigenschaften in europäischen Gärten bislang vergleichsweise selten verwendet werden.

In ihrer Heimat wird sie als Zier- und Landschaftsbaum geschätzt.

Besonders ihre regelmäßige Kronenform und die auffällige Herbstfärbung machen sie für größere Gärten und Parkanlagen interessant.

Auch botanisch besitzt die Art eine Besonderheit.

Während die klassischen Ebereschen meist gefiederte Blätter tragen, besitzt Alniaria alnifolia einfache, deutlich gesägte Blätter.

Diese Unterschiede waren einer der Gründe, weshalb verschiedene Botaniker die ostasiatischen Arten dieser Verwandtschaftsgruppe aus der weit gefassten Gattung Sorbus herauslösten.

Die heutige Zuordnung zu Alniaria macht diese botanische Eigenständigkeit deutlich.

Gerade für Sammler seltener Gehölze ist sie deshalb nicht nur wegen ihres Zierwertes, sondern auch aufgrund ihrer interessanten Verwandtschaftsverhältnisse eine reizvolle Art.

Standort und Pflege

Alniaria alnifolia bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Besonders günstig sind tiefgründige, humose und ausreichend durchlässige Gartenböden. Sie kommt mit unterschiedlichen Bodenarten zurecht, sofern diese weder dauerhaft vernässt noch stark verdichtet sind.

Auf frischen, mäßig nährstoffreichen Böden entwickelt sie sich besonders gleichmäßig.

Während der Anwachsphase sollte regelmäßig und durchdringend gewässert werden. Gut eingewachsene Bäume kommen mit vorübergehend trockeneren Bedingungen zurecht. Bei längeren Trockenperioden, insbesondere auf leichten Sandböden, ist zusätzliches Wässern jedoch sinnvoll.

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Die natürliche Kronenform entwickelt sich gewöhnlich harmonisch und sollte möglichst erhalten bleiben. Lediglich beschädigte, abgestorbene oder ungünstig stehende Äste können bei Bedarf entfernt werden.

Klimatische Aspekte

Alniaria alnifolia besitzt eine gute Winterhärte und ist an die kalten Winter ihrer ostasiatischen Herkunftsgebiete angepasst.

In der internationalen Gartenliteratur werden für die Art unterschiedliche Winterhärteangaben genannt, häufig im Bereich der USDA-Zonen 4–8. Die tatsächliche Frostverträglichkeit kann je nach Herkunft und Standortbedingungen variieren.

Gut eingewachsene Exemplare sind in vielen mitteleuropäischen Regionen ausreichend winterhart. Auch sommerliche Wärme wird vertragen, sofern der Boden während längerer Trockenperioden nicht vollständig austrocknet.

Besonders günstig sind Standorte mit ausreichend durchwurzelbarem Bodenraum und einer guten Wasserversorgung während der Anwachsphase.

Die intensive Herbstfärbung kann an sonnigen Standorten besonders eindrucksvoll ausfallen.

Praxistipp

Die Erlenblättrige Mehlbeere ist ein schöner Solitärbaum für größere Gärten, Parkanlagen und weitläufige Gehölzpflanzungen.

Besonders wirkungsvoll ist sie dort, wo ihre regelmäßige Krone und die leuchtende Herbstfärbung frei zur Geltung kommen können. Vor dunklen Nadelgehölzen oder immergrünen Sträuchern entfalten die gelben, orangefarbenen und roten Herbstblätter eine besonders eindrucksvolle Wirkung. Auch in Kombination mit anderen herbstfärbenden Gehölzen lässt sich ein abwechslungsreiches Gartenbild gestalten. Bei der Pflanzung sollte ausreichend Platz für die spätere Kronenentwicklung eingeplant werden.

Ein sonniger Standort mit tiefgründigem, gut durchlässigem Boden bietet günstige Voraussetzungen für eine langfristig gesunde Entwicklung.

Mit ihrem erlenähnlichen Laub, den weißen Blüten und der außergewöhnlichen Herbstfärbung ist Alniaria alnifolia ein eleganter und noch wenig verbreiteter Zierbaum für Liebhaber besonderer Gehölze.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    weiß

Blütezeit

Blütezeit
    Mai

Früchte

Früchte
  • klein
  • eßbar

Besonderes

Besonderes 1
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Vogelnahrung

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    anspruchslos
Sorbus alnifolia - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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Pflanzenmarkt

Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

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Abholung

.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

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