Lieferzeiten - Je nach Versandaufkommen 2-4 Tage
Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Herkunft und Einordnung
Staphylea holocarpa ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Staphyleaceae. Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom östlichen Tibet bis nach Zentral- und Südchina. In China kommt die Art in zahlreichen Provinzen vor und wächst in offenen Wäldern an Berghängen in Höhenlagen von etwa 1.200 bis 2.200 m.
Wie andere Arten der Gattung Staphylea wird sie im Deutschen als Pimpernuss bezeichnet. Der Name bezieht sich auf die Samen, die bei reifen, trockenen Früchten lose in den aufgeblasenen Kapseln liegen und beim Bewegen hörbar klappern können.
Staphylea holocarpa wurde 1895 von William Botting Hemsley wissenschaftlich beschrieben. Heute werden zwei Varietäten anerkannt: Staphylea holocarpa var. holocarpa und die rosablühende Staphylea holocarpa var. rosea.
Wuchs und Blätter
Staphylea holocarpa entwickelt sich zu einem größeren Strauch oder kleinen Baum. Flora of China gibt eine natürliche Wuchshöhe von gewöhnlich 3–5 m an; einzelne Pflanzen können bis etwa 10 m erreichen. In Kultur kann die Pflanze mehrstämmig wachsen, lässt sich aber auch zu einem kleinen Baum erziehen.
Die gegenständig angeordneten Blätter sind dreizählig. Das endständige Fiederblättchen besitzt einen deutlich längeren Stiel als die beiden seitlichen, nahezu sitzenden Blättchen.
Die einzelnen Blättchen sind länglich-lanzettlich bis elliptisch und etwa 5–10 cm lang. Ihr Rand ist fein, aber deutlich gezähnt, die Spitze schmal ausgezogen. Die Oberseite ist grün, die Unterseite heller.
Blüte und Früchte
Im Frühjahr erscheinen breite Blütenstände mit zahlreichen kleinen Blüten. Am Naturstandort liegt die Blütezeit überwiegend im April und Mai. Anders als bei manchen anderen Pimpernüssen erscheinen die Blüten bei Staphylea holocarpa nach dem Beginn des Laubaustriebs.
Die Blüten können weiß bis rosafarben sein. Besonders ausgeprägt ist die rosa Färbung bei Staphylea holocarpa var. rosea, deren Blüten von rosig bis rosa beschrieben werden.
Nach der Blüte entstehen die für die Art sehr charakteristischen Kapselfrüchte. Sie sind aufgeblasen und birnenförmig, etwa 4–5 cm lang und 2,5–3 cm breit. Zur Spitze hin sind sie auffällig abgestutzt und besitzen dort drei Öffnungen.
Im Inneren befinden sich glänzend braune, annähernd eiförmige Samen. Am Naturstandort reifen die Früchte etwa im September.
Besonderheiten und Kulturgeschichte
Eine besondere Rolle in der europäischen Gartenkultur spielt Staphylea holocarpa var. rosea. Ernest Henry Wilson führte Staphylea holocarpa 1908 aus China ein, als er für das Arnold Arboretum sammelte. Die rosablühende Varietät wurde später von Alfred Rehder und Wilson beschrieben und 1914 veröffentlicht.
Trees and Shrubs Online berichtet, dass die Art zur Bildung von Wurzelschösslingen neigen kann. Dadurch kann sich mit zunehmendem Alter ein mehrstämmiger Strauch entwickeln. Gleichzeitig lässt sie sich durch entsprechende Erziehung auch als kleiner Baum kultivieren.
Neben den Frühlingsblüten sind vor allem die ungewöhnlichen aufgeblasenen Fruchtkapseln ein charakteristisches Merkmal der Art. Sie unterscheiden Staphylea holocarpa zusammen mit den dreizähligen, relativ festen Blättern gut von einigen anderen asiatischen Pimpernüssen.
Standort und Pflege
Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist für die Kultur geeignet. Günstig ist ein humoser, nährstoffreicher und durchlässiger Gartenboden mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit.
Dauerhafte Staunässe sollte vermieden werden. Besonders junge Pflanzen profitieren während längerer Trockenperioden von einer gleichmäßigen Wasserversorgung.
Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig. Soll die Pflanze als kleiner Baum erzogen werden, können unerwünschte Basistriebe entfernt werden. Bei strauchförmigen Exemplaren lässt man die natürliche Mehrstämmigkeit dagegen bestehen.
Klimatische Aspekte
Die Naturstandorte liegen in den gemäßigten Gebieten Chinas und Tibets in Höhenlagen von etwa 1.200 bis 2.200 m.
Trees and Shrubs Online gibt für die Art beziehungsweise die dort behandelten Formen USDA-Zone 6–9 und die RHS-Härtestufe H6 an. H6 entspricht einer Einordnung für Wintertemperaturen von ungefähr −20 bis −15 °C.
Wie bei vielen aus kontinental-asiatischen Gebieten stammenden Gehölzen sollte eine solche Temperaturangabe nicht als absolute Frostgrenze verstanden werden. Alter und Herkunft der Pflanze, Dauer der Frostperiode, Bodenverhältnisse und Zeitpunkt des Austriebs beeinflussen die tatsächliche Winterhärte.
Praxistipp
Bei der Pflanzung sollte genügend Raum für die langfristige Entwicklung eingeplant werden. Staphylea holocarpa ist kein kleiner 3-m-Strauch, sondern kann sich mit den Jahren zu einem stattlichen Großstrauch oder kleinen Baum entwickeln.
Wer eine mehrstämmige Pflanze bevorzugt, kann die natürliche Entwicklung einschließlich der Basistriebe weitgehend zulassen. Für eine baumartige Form sollten dagegen frühzeitig wenige Haupttriebe ausgewählt werden.
Besonders sehenswert sind später die aufgeblasenen, birnenförmigen Fruchtkapseln. Sie sind eines der zuverlässigsten Merkmale, an denen sich Staphylea holocarpa erkennen lässt.
Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
weiß
Blütezeit
-
April
Früchte
Besonderes
-
Schmetterlings/Falterweide
-
Hummel und/oder Bienenweide
-
Duftend
-
dekorative Früchte
Boden
-
humos
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

Pflanzenmarkt
Sie finden uns auf einigen Pflanzenmärkten in ganz Deutschland. Dort können Sie gern Ihre hier im Shop bestellten Pflanzen abholen.

Abholung
.... geht natürlich auch in der Gärtnerei. Bitte vorher per Mail anfragen, da wir keine regulären Öffnungszeiten haben.

Per Versand
Ganz bequem zu Hause bestellen und wir liefern per Paketdienst und gut verpackt nach Hause.
Impressionen
Ein paar Einblicke in unser Arbortum und die Gärtnerei aus dem Jahr 2024. Wenn Sie gern selbst einmal schauen möchten schreiben Sie uns eine Mail - wir nehmen uns dann gern für Sie Zeit.
Mit Sorgfalt kultiviert
Selbst erzeugt
Jedes Insekt willkommen
Sie wissen nicht, ob die Pflanze in Ihren Garten passt? Dann schauen Sie doch einmal unter dem Link nach Pflanzen.
Suche auf Basis meines Standortes nach Pflanzen







