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Tetradium (syn.: Euodia) daniellii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Tetradium (syn.: Euodia) daniellii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten

Bienenbaum, Duftesche

Tetradium (syn.: Euodia) daniellii

Hersteller: Herrenkamper Gärten

Hersteller: Herrenkamper Gärten
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Wesentliches Merkmal
    Großer Baum

4.8 (50 reviews)

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Fotos

Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden

Info zur Pflanze

Beschreibung

Tetradium daniellii gehört zu den Rautengewächsen und stammt aus einem großen Gebiet Chinas, das vom südöstlichen Tibet bis in den Norden und Osten des Landes reicht. Dort wächst die Art in Wäldern, an Waldrändern, in Gebüschen und auf offenen Berghängen.

Ältere botanische und gärtnerische Quellen nennen auch Korea als natürlichen Bestandteil des Verbreitungsgebietes. Kew Science bewertet die koreanischen Vorkommen inzwischen jedoch als eingeführt.

Im Deutschen wird der Baum unter anderem als Samthaarige Stinkesche, Honigesche oder Bienenbaum bezeichnet. Mit einer Esche ist er nicht verwandt. Der wenig schmeichelhafte Name Stinkesche bezieht sich auf den kräftig aromatischen Geruch der zerriebenen Blätter.

Wuchs und Blätter

Der sommergrüne Baum wächst in jungen Jahren recht zügig und entwickelt einen kurzen Stamm mit einer breiten, vasenförmigen bis rundlichen Krone. In europäischen Gärten erreicht er gewöhnlich etwa 8 bis 12 Meter Höhe und eine ähnliche Breite. Sehr alte Exemplare können 15 Meter und mehr erreichen; die gelegentlich genannten 20 Meter stammen vor allem von günstigen Naturstandorten.

Die gegenständig angeordneten Blätter werden etwa 20 bis 40 Zentimeter lang und sind unpaarig gefiedert. Sie bestehen gewöhnlich aus fünf bis elf eiförmigen bis länglich-lanzettlichen Fiederblättchen. Die Oberseite ist glänzend dunkelgrün, die Unterseite heller und entlang der Blattadern häufig weich behaart. Beim Zerreiben verströmt das Laub einen kräftigen, würzigen Geruch.

Im Herbst verfärben sich die Blätter gelb bis gelbgrün. Die graue, lange glatt bleibende Rinde erinnert ein wenig an die Rinde einer Buche.

Blüte

Die kleinen cremeweißen bis gelblich weißen Blüten erscheinen im Hoch- bis Spätsommer. In warmen Lagen kann die Blüte bereits Ende Juli beginnen, gewöhnlich liegt die Hauptblüte jedoch im August. An kühleren Standorten können einzelne Blütenstände noch im September zu sehen sein.

Die zahlreichen Einzelblüten stehen in breiten, aufrechten und reich verzweigten Blütenständen an den Enden der jungen Triebe. Sie verströmen einen deutlich wahrnehmbaren, süßlich-würzigen Duft. Die einzelnen Blüten sind zwar winzig, treten in ihrer großen Anzahl jedoch ausgesprochen wirkungsvoll in Erscheinung.

Früchte

Nach der Blüte können sich auffällige rotbraune bis purpurrote Fruchtstände entwickeln. Die kleinen Früchte sind keine Beeren, sondern mehrteilige Balgfrüchte. Bei der Reife öffnen sie sich und geben glänzend schwarze Samen frei. Durch den Kontrast zwischen roten Fruchthüllen und schwarzen Samen bleiben die Fruchtstände bis weit in den Herbst dekorativ.

Eine reiche Fruchtbildung ist nicht bei jedem Exemplar zu erwarten. Tetradium daniellii besitzt ein ungewöhnliches Blütensystem: Einige Bäume tragen ausschließlich männliche Blüten, andere sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Nur Pflanzen mit funktionsfähigen weiblichen Blüten können Früchte ansetzen.

Besonderheiten und Kulturgeschichte

Die Art wurde zunächst als Zanthoxylum daniellii und später lange unter dem Namen Euodia daniellii geführt. Erst 1981 erfolgte die heute anerkannte Einordnung als Tetradium daniellii. Der frühere Name Euodia daniellii ist im Gartenbau noch immer häufig anzutreffen.

Das Artepitheton daniellii erinnert an den britischen Militärarzt und Naturforscher William Freeman Daniell. Er sammelte das Material, nach dem die Art 1862 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde.

Das Arnold Arboretum erhielt 1905 Saatgut aus Korea. Von dort gelangten 1907 Pflanzen nach Kew. Diese frühen Einführungen trugen wesentlich zur Verbreitung der Art in europäischen und nordamerikanischen botanischen Gärten bei. Trotz dieser mehr als hundertjährigen Kulturgeschichte ist der Baum in privaten Gärten noch immer vergleichsweise selten.

Standort und Pflege

Ideal ist ein sonniger, warmer und möglichst windgeschützter Standort. Leichter Halbschatten wird vertragen, kann jedoch zu einem lockereren Kronenaufbau und einer schwächeren Blüte führen.

Der Boden sollte tiefgründig, humos und gut durchlässig sein. Saure, neutrale und kalkhaltige Böden werden vertragen. Kritischer als die Bodenart sind anhaltende Staunässe, starke Verdichtung und ein flacher, schnell austrocknender Wurzelraum.

Während der Anwachsphase benötigt der Baum eine gleichmäßige Wasserversorgung. Gut eingewurzelte Exemplare überstehen vorübergehende Trockenperioden recht gut. Das bedeutet allerdings nicht, dass frisch gepflanzte Bäume in einem trockenen Sommer ohne zusätzliche Wassergaben auskommen.

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Bei jungen Pflanzen kann durch das Entfernen konkurrierender Haupttriebe eine stabile Krone aufgebaut werden. Später beschränkt sich der Schnitt auf beschädigte oder ungünstig stehende Äste.

Klimatische Aspekte

WHZ: 5–8

Die Royal Horticultural Society bewertet Tetradium daniellii mit H6, entsprechend einer Winterhärte von ungefähr −20 bis −15 °C. Nordamerikanische Quellen nennen teilweise sogar Zone 4. Für den Verkauf ist eine etwas vorsichtigere Einordnung in WHZ 5–8 sinnvoll.

Gut eingewurzelte Bäume sind zuverlässig frosthart. Junge Pflanzen und spät ausgereifte Triebspitzen können in strengen Wintern zurückfrieren. Ein warmer Standort fördert nicht nur die Blüte, sondern auch das rechtzeitige Ausreifen des Holzes.

Sommerliche Wärme und zeitweilige Trockenheit werden von älteren Bäumen gut vertragen. Sehr windexponierte Standorte sind wegen der breiten Krone und der vergleichsweise empfindlichen Äste weniger geeignet.

Praxistipp

Tetradium daniellii benötigt langfristig reichlich Platz. Für die breite Krone sollten mindestens acht Meter seitlicher Raum eingeplant werden. Der junge Baum im Topf wirkt zunächst ausgesprochen manierlich – später verhandelt er allerdings gern über die Nutzung eines beträchtlichen Teils der Rasenfläche.

Wer besonderen Wert auf die roten Fruchtstände legt, sollte beachten, dass sich das Blütengeschlecht bei jungen Sämlingspflanzen gewöhnlich nicht erkennen lässt. Eine spätere Fruchtbildung kann deshalb bei einem einzelnen Exemplar nicht garantiert werden.

Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.

Wesentliche Eigenschaften

Blütenfarbe

Blütenfarbe
    cremeweiß

Blütezeit

Blütezeit
    Juni

Früchte

Besonderes

Besonderes 1
    Schmetterlings/Falterweide
Besonderes
    Hummel und/oder Bienenweide
Besonderes
    Duftend

Boden

Boden 1
    anspruchslos

Standort

Standort 1
    sonnig
Tetradium (syn.: Euodia) daniellii - Herrenkamper Gärten - Pflanzenraritäten
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Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden

Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.

Wie Sie Ihre Pflanzen erhalten

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