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Hinweise
Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
Bitte beachten Sie auch unsere Topfgrößen!
Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Herkunft und Einordnung
Der Koreanische Pfefferbaum (Zanthoxylum coreanum) gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae) und ist ein selten kultiviertes Gehölz aus Ostasien.
Die unter diesem Namen beschriebenen Pflanzen werden insbesondere mit Korea und China in Verbindung gebracht. Sie gehören zu einer Gruppe nahe verwandter ostasiatischer Pfefferbäume, deren botanische Abgrenzung nicht immer einheitlich gehandhabt wird. In der aktuellen Datenbank der Royal Botanic Gardens, Kew, wird Zanthoxylum coreanum als Synonym von Zanthoxylum simulans behandelt.
Der Gattungsname Zanthoxylum setzt sich aus den griechischen Wörtern xanthos für „gelb“ und xylon für „Holz“ zusammen.
Mit seinen auffällig bestachelten Zweigen, dem fein gefiederten Laub und den dekorativen Fruchtständen ist der Koreanische Pfefferbaum ein interessantes Gehölz für Liebhaber seltener asiatischer Pflanzen.
Wuchs und Blätter
Zanthoxylum coreanum wächst als sommergrüner, aufrechter und sparrig verzweigter Strauch oder kleiner Baum.
In der Gartenkultur kann er etwa 2–4 m Höhe erreichen und entwickelt mit zunehmendem Alter eine breite, locker aufgebaute Krone.
Charakteristisch sind die kräftigen Stacheln an den Zweigen, die dem Gehölz auch im Winter ein markantes Erscheinungsbild verleihen.
Die wechselständig angeordneten Blätter sind gefiedert und bestehen gewöhnlich aus mehreren elliptischen bis länglichen Fiederblättchen. Sie besitzen eine frischgrüne Farbe und verleihen dem Strauch trotz seiner kräftigen Bestachelung eine elegante, beinahe filigrane Wirkung.
Beim Zerreiben der Blätter entsteht ein intensiver, würzig-aromatischer Duft mit einer leicht zitrusartigen Note.
Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich, bevor es abfällt.
Blüte und Früchte
Im späten Frühjahr, gewöhnlich zwischen Mai und Juni, erscheinen zahlreiche kleine, grünlich gelbe Blüten in lockeren Blütenständen.
Die Einzelblüten sind eher unscheinbar, bilden zusammen jedoch einen feinen Blütenschmuck.
Besonders auffällig ist der Fruchtschmuck im Spätsommer und Herbst.
Die zunächst grünen Fruchtkapseln verfärben sich während der Reife rötlich bis rotbraun. Schließlich springen sie auf und geben die glänzend schwarzen Samen frei.
Der Kontrast zwischen den roten Fruchtschalen und den schwarzen Samen ist ausgesprochen dekorativ.
Die Fruchtschalen besitzen einen intensiven, würzigen Duft, der für viele ostasiatische Arten der Gattung Zanthoxylum charakteristisch ist.
Besonderheiten und Kulturgeschichte
Die Gattung Zanthoxylum besitzt in Ostasien eine lange Tradition als Gewürz- und Nutzpflanze.
Besonders bekannt sind verschiedene Arten, deren aromatische Fruchtschalen als Szechuanpfeffer oder chinesischer Pfeffer verwendet werden.
Auch unter dem Namen Zanthoxylum coreanum sind in koreanischen Quellen traditionelle Verwendungen dokumentiert.
Das besondere Aroma der Fruchtschalen beruht auf verschiedenen Inhaltsstoffen, darunter ätherische Öle. Bei mehreren verwandten Arten kommen außerdem sogenannte Sanshoole vor, die beim Verzehr ein charakteristisches Prickeln auf der Zunge verursachen.
Da die botanische Zuordnung von Zanthoxylum coreanum nicht einheitlich ist, lässt sich die traditionelle Gewürzverwendung nicht ohne Weiteres auf jede unter diesem Namen angebotene Pflanze übertragen.
Als Ziergehölz überzeugt der Koreanische Pfefferbaum vor allem durch seinen ungewöhnlichen Wuchs, das aromatische Laub und die auffälligen Fruchtstände.
Standort und Pflege
Der Koreanische Pfefferbaum bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
Besonders gut entwickelt er sich auf humosen, mäßig nährstoffreichen und durchlässigen Gartenböden. Auch sandige oder lehmige Böden sind geeignet, sofern keine dauerhafte Staunässe entsteht.
Während der Anwachsphase sollte regelmäßig gegossen werden. Gut eingewachsene Pflanzen vertragen auch vorübergehend trockenere Bedingungen.
Ein warmer, möglichst geschützter Standort ist günstig für eine kräftige Entwicklung.
Der Strauch ist grundsätzlich schnittverträglich. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist jedoch nicht erforderlich. Falls notwendig, können einzelne überalterte oder störende Zweige entfernt werden.
Aufgrund seiner kräftigen Stacheln empfiehlt sich ein Pflanzplatz mit ausreichend Abstand zu häufig benutzten Wegen und Sitzplätzen.
Klimatische Aspekte
Die unter dem Namen Zanthoxylum coreanum kultivierten Pflanzen gelten als gut winterhart.
In der Gartenliteratur werden häufig die USDA-Winterhärtezonen 6–8 genannt. Aufgrund der unterschiedlichen botanischen Zuordnung sind diese Angaben jedoch als Orientierung zu verstehen.
Gut eingewachsene Exemplare können auch längere Frostperioden überstehen. Junge Pflanzen profitieren in den ersten Standjahren von einem geschützten Standort und einer leichten Mulchschicht über dem Wurzelbereich.
Ein gut durchlässiger Boden verhindert, dass sich während niederschlagsreicher Wintermonate Wasser im Wurzelbereich ansammelt.
Praxistipp
Der Koreanische Pfefferbaum eignet sich besonders für sonnige Gehölzränder, asiatisch gestaltete Gartenbereiche und Sammlungen seltener Sträucher.
Am schönsten entwickelt er sich als frei wachsender Solitär mit ausreichend Platz nach allen Seiten.
Seine kräftig bestachelten Zweige bilden einen interessanten Kontrast zum fein gefiederten Laub. Im Herbst sorgen die rötlichen Fruchtkapseln mit den glänzend schwarzen Samen für einen zusätzlichen Blickfang.
Wer die Fruchtschalen als Gewürz nutzen möchte, sollte zuvor die botanische Identität der Pflanze eindeutig klären.
Warum verzichten wir auf Begriffe zu Insekten und Co.?
Die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen haben sich deutlich verschärft. Viele Begriffe, die im Gartenbau seit Jahrzehnten verwendet werden, setzen heute nachvollziehbare und belastbare Nachweise voraus. Einheitliche Bewertungsgrundlagen stehen für viele dieser Aussagen derzeit jedoch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Aus Vorsicht verzichten wir deshalb bewusst auf pauschale Kennzeichnungen wie „bienenfreundlich“, „insektenfreundlich“, „Schmetterlingspflanze“ oder „heimisch“ und beschreiben unsere Pflanzen stattdessen anhand ihrer botanischen Eigenschaften.Sobald belastbare und allgemein anerkannte Bewertungsgrundlagen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich in unsere Pflanzeninformationen einfließen lassen.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
Blütezeit
Früchte
Besonderes
Boden
Standort
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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