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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Pseudolarix amabilis gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist die einzige Art der Gattung Pseudolarix. Der deutsche Name Goldlärche geht auf die frühere Annahme zurück, dass es sich um eine Lärche (Larix) handelt. Tatsächlich ist die Art jedoch nicht enger mit den Lärchen verwandt, auch wenn sie – ähnlich wie diese – im Winter ihre Nadeln abwirft.
Die Goldlärche ist heute in der Natur nur noch in wenigen Regionen im Süden Chinas verbreitet und gilt als gefährdet. In Europa ist sie selten und wird meist in Botanischen Gärten oder in spezialisierten Sammlungen kultiviert.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Pseudolarix amabilis wächst zu einem mittelgroßen Baum heran und erreicht in Mitteleuropa meist etwa 12–15 m Höhe. In der Heimat kann sie jedoch deutlich größer werden und Wuchshöhen von 35–40 m erreichen.
Die Nadeln sind weich, hellgrün und stehen büschelig an Kurztrieben. Im Herbst verfärbt sich das Laub auffällig goldgelb, bevor es abgeworfen wird. Diese Herbstfärbung ist eines der markantesten Ziermerkmale der Art.
Die Zapfen sind dekorativ und entwickeln sich im ersten Jahr nach der Bestäubung. In Mitteleuropa ist Zapfenbildung jedoch eher selten zu beobachten, vor allem bei jüngeren Bäumen.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Die Goldlärche zählt zu den botanisch besonders interessanten Nadelgehölzen, da sie als laubabwerfender Nadelbaum eine Sonderstellung innerhalb der Kieferngewächse einnimmt.
Durch ihre Seltenheit in der Natur, ihre Einzigartigkeit als monotypische Gattung und ihre beeindruckende Herbstfärbung gilt sie als Sammlergehölz. In vielen historischen Arboreten wurde sie als besondere Rarität gepflanzt, ist im Handel aber bis heute selten.
Standort & Pflege
Die Art bevorzugt sonnige Standorte und benötigt viel Licht für einen gesunden Aufbau. Ideal sind tiefgründige, nährstoffreiche und gleichmäßig feuchte Böden.
Wichtig ist eine gute Wasserversorgung im Sommer, da die Goldlärche Trockenstress schlecht toleriert. Staunässe sollte dennoch vermieden werden, da dauerhaft nasse Böden die Wurzelgesundheit beeinträchtigen können.
Kalkhaltige Böden sind ungünstig. Am besten entwickelt sich die Art auf humosen, leicht sauren bis neutralen Substraten.
Klimatische Aspekte
Pseudolarix amabilis ist in Mitteleuropa grundsätzlich ausreichend winterhart, reagiert jedoch empfindlich auf trockene Sommer und ungünstige Bodenbedingungen.
Ein Standort mit guter Bodenfeuchte, kühler Wurzelzone und ausreichender Nährstoffversorgung ist entscheidend für langfristigen Erfolg. In sehr trockenen Regionen oder auf flachgründigen Böden ist die Kultur deutlich schwieriger.
Praxistipp
Für eine erfolgreiche Pflanzung empfiehlt sich ein Platz mit tiefgründigem Boden, gleichmäßiger Feuchtigkeit und voller Sonne. Eine Mulchschicht hilft, die Wurzelzone im Sommer kühl zu halten und Austrocknung zu verhindern. Besonders eindrucksvoll wirkt die Goldlärche als Solitär, wo die goldgelbe Herbstfärbung im Oktober voll zur Geltung kommt.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
Blütezeit
Früchte
Besonderes
Boden
-
feucht
-
kalkarm
-
nahrhaft
Standort
-
sonnig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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