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Vor allem im Frühjahr und Herbst sind die meisten unserer Gehölze für einen besseren Wuchs geschnitten und können von der angegebenen Größe leicht abweichen.
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Hinweise
Wir topfen das ganze Jahr über von kleineren in größere Töpfe. Es kann daher durchaus passieren (vor allem in den Sommermonaten), dass Sie einen kleinen Topf bestellen und einen größeren Topf erhalten. Darauf weisen wir in der Regel hin - auch, dass Sie etwas vorsichtig damit umgehen.
Fotos
Alle hier abgebildeten Fotos stellen lediglich einen Teil der Pflanzenbeschreibung dar. Es ist NICHT die angebotene Pflanze. Das Gewicht der Pflanze wird immer variieren, je nach Feuchtigkeit und kann deshalb nicht angezeigt werden
Info zur Pflanze
Beschreibung
Shepherdia canadensis, die Kanadische Büffelbeere, stammt aus Nordamerika und kommt von Alaska bis in weite Teile Kanadas und der nördlichen USA vor. Sie wächst in offenen, lichten Wäldern, im Buschland und an Waldrändern. Botanisch gehört sie zur Familie der Elaeagnaceae (Ölweidengewächse).
Der deutsche Name Büffelbeere bezieht sich auf die in Nordamerika verbreitete Nutzung der Früchte.
Wuchs & Blätter / Blüte / Früchte
Die Kanadische Büffelbeere ist ein laubabwerfender Strauch, der etwa 1–4 m hoch wird. Mit zunehmendem Alter kann sie über Wurzelausläufer dichte Bestände bilden, die wertvolle Rückzugsräume für Tiere schaffen.
Die kleinen, gelben Blüten erscheinen sehr früh im Jahr, meist im März oder April, noch vor dem vollständigen Laubaustrieb. Sie sind unscheinbar, aber ökologisch wertvoll, da sie früh im Jahr Nahrung für Insekten bieten.
Auf die Blüte folgen gelblich-rote, ovale Früchte. Sie schmecken für den Menschen meist recht bitter, verbleiben jedoch oft bis in den Winter hinein am Strauch und werden gern von Vögeln und anderen Tieren genutzt. Indigene Völker Nordamerikas verwendeten die Früchte unter anderem zum Kochen in Soßen.
Besonderheit/Kulturgeschichte
Ein besonderer Vorteil von Shepherdia canadensis ist ihre Fähigkeit zur Stickstoffbindung. Wie andere Vertreter der Familie lebt sie in Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien und kann dadurch auch auf nährstoffarmen Böden gedeihen.
In ihrer Heimat spielt sie eine wichtige Rolle in natürlichen Pflanzengesellschaften, insbesondere in kühleren und nährstoffärmeren Regionen.
Standort & Pflege
Der Strauch bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Wichtig ist ein gut durchlässiger Boden. Staunässe sollte vermieden werden.
Durch die Fähigkeit zur Stickstoffbindung kommt die Pflanze auch mit mageren Standorten gut zurecht. Ein Schnitt ist nur bei Bedarf notwendig, etwa um Ausläufer zu kontrollieren oder die Pflanze zu verjüngen.
Klimatische Aspekte
Die Kanadische Büffelbeere ist ausgesprochen winterhart und für sehr kalte Regionen geeignet.
WHZ 2–6
Praxistipp
Diese Art ist ideal für naturnahe Gärten, Hecken oder größere Grundstücke, in denen ökologischer Nutzen im Vordergrund steht. Wer ihr etwas Platz gibt, bekommt einen robusten, pflegeleichten Strauch, der früh im Jahr Blüten zeigt und im Herbst und Winter mit Früchten punktet. Besonders in kühleren Regionen ist sie eine verlässliche und zugleich botanisch interessante Alternative zu vielen klassischen Ziersträuchern.
Wesentliche Eigenschaften
Blütenfarbe
-
gelb
Blütezeit
-
April
Früchte
Besonderes
-
Schmetterlings/Falterweide
-
Hummel und/oder Bienenweide
-
Vogelnahrung
Boden
-
durchlässig
Standort
-
sonnig bis halbschattig
Alle Pflanzenbeschreibungen auf dieser Website basieren auf sorgfältig recherchierten Informationen aus internationalen, überwiegend englischsprachigen Fachquellen.Dabei werden botanische, ökologische und gärtnerische Aspekte mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Standortansprüche, Wuchsverhalten und kulturgeschichtliche Bedeutung zusammengetragen.
Die Hauptquellen umfassen:
- Royal Horticultural Society (RHS) – Großbritanniens führende Gartenbaugesellschaft, deren Pflanzenverzeichnisse und Datenbanken wissenschaftlich fundierte Informationen zu Kultur, Pflege und Standortbedingungen bieten.
- Missouri Botanical Garden (MBG) – Eine der ältesten botanischen Einrichtungen der USA, bekannt für ihre umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Datenbanken (Plant Finder).
- United States Department of Agriculture (USDA) – Plants Database – Offizielle Quelle für Verbreitungsgebiete, Klimazonen (Hardiness Zones) und Standortdaten nordamerikanischer Pflanzenarten.
- Trees and Shrubs Online – Eine internationale, von Fachbotanikern gepflegte Plattform für Gehölzkunde, mit detaillierten Angaben zu Wuchs, Ökologie und Verwendung.
- Various Asian Botanical Sources – Wissenschaftliche Veröffentlichungen und universitäre Datenbanken aus Japan, China und Korea, die ergänzende Informationen zu asiatischen Arten liefern, insbesondere zu Herkunft und Standortansprüchen.
- eigene Erfahrungen in unserem Arboretum und Erzählungen/Erfahrungen von Kunden
Alle Angaben werden mit größter Sorgfalt geprüft und nach aktuellem Stand der internationalen botanischen Literatur wiedergegeben.Trotzdem kann es aufgrund regionaler Klimaunterschiede oder individueller Standortbedingungen zu Abweichungen in Wuchsform, Blütezeit oder Winterhärte kommen.
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